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Gefüllter Gemüse-Paprika in Tomatensauce

Sehr einfach und gut vorzubereiten. Schmeckt sowohl warm, als auch kalt. Als Gesamt-Kochzeit etwa zwei Stunden einplanen. Die Zubereitung erfolgt in zwei Schritten. Zuerst wird die Füllung gemacht und dann werden die  Gemüsepaprika in einer Tomatensauce gegart. Die Angaben in Klammern sind Möglichkeiten, das Grundrezept abzuwandeln.
Füllung: unbedingt kräftig würzen!
E   2 EL Bratöl erwärmen, darin eine ½ geschnittene Lauchstange (M->E) glasig dünsten , dazu 1 geraspelte Möhre anbraten, dann 250 gr Perlgraupen (Hirse, Bulgur) im Gemüse anschwitzen
M   Pfeffer, Oregano, (Gewürzmischung Sonnenkuss v. Sonnentor)
W   etwas heiße Gemüsebrühe angießen bis alles gut bedeckt ist , auf kleiner Flamme ca 20 min ausquellen lassen, danach die Masse   etwas abkühlen lassen, evtl nachwürzen
E   4 mittlere Paprikaschoten geputzt mit der Füllung versehen, etwas Bratöl im Topf erwärmen und die Schoten mit der Öffnung nach unten anbraten
M   mit etwas Chili würzen ( Kümmel, Thymian)
W   die Schoten wenden, von allen Seiten leicht anbraten, mit heißer Brühe ablöschen
H   500 ml passierte Tomaten zugeben, mit geschlossenem Deckel auf kleiner Flamme ca 1 Stunde in der Tomatensauce garen.

F   abschmecken mit Bockshorn (Rosmarien)   E   1 Prise Zucker (¼ TL Honig, Ahornsirup)
M   Schnittlauchröllchen vor dem Servieren

TIPP: Reste der Füllung als Suppeneinlage verwenden oder kalt zum Frischkost-Salat reichen

 

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Zitronen – Hähnchen

Ein Huhn oder Hähnchen ist dem Holz-Element zugeordnet und repräsentiert die aufsteigende Frühlingsenergie. Als Suppe zubereitet wirkt es deshalb innerlich aufbauend und wird zusammen mit unterstützenden Gemüsen und Kräutern gern als Aufbaukost nach Krankheiten und Kraftverlust verwendet. Auch unsere einheimische Tradition kennt „die Hühnersuppe für die Gesundheit“. Hier ein schönes Rezept für ein frisches Hähnchen – wie immer ist die Zubereitung unkompliziert. Allerdings muss vor der Zubereitung das Fleisch etwa einen Tag in der Marinade liegen. Für die Marinade nacheinander zusammen mischen:
E Olivenöl
M Pfeffer, Paprika, Zitronenthymian
W Salz
H Saft einer Zitrone
F abgeriebene Schale einer Zitrone
E etwas Ahorn- oder Agavensirup
M 2-3 EL Gin oder anderer Kräuterschnaps
Das Hähnchen zerteilen und die Brust- und Keulenstücke mit der Marinade übergießen. Etwa 24 Stunden kühl stellen, die Fleischstücke ab und zu wenden. Die Resten des Hähnchens (Rücken, Flügel, Innereien) zusammen mit Suppengemüse in kaltem Wasser ansetzen und etwa 2 Stunden kochen lassen. Die Brühe abseihen, Geflügelreste Gemüse wegwerfenund bis zum nächsten Tag kühl stellen. Nach 24 Stunden die Hähnchenteile aus der Marinade nehmen und in Bratöl kräftig anbraten. Mit etwas Marinade ablöschen und zugedeckt auf kleiner Flamme fertig garen. Das knusprige Hähnchen aus dem Bratenfond nehmen und im Ofen warm halten. Für einen ausreichenden Bratenfond abwechselnd die Hühnerbrühe (alternativ gekörnte Geflügel- oder Gemüsebrühe) und die restliche Marinade angießen. Die Sauce nach Belieben noch etwas einkochen lassen und mit etwas Mehlbutter (kalte Butter mit Mehl 1:1 verknetet) sämig machen. Einen gute Ergänzung dazu ist Broccoli und Süßkartoffelpüree.

Grünkohl traditionell

gruenkohl-01-12-16

In Norddeutschland hat es eine lange Tradition, nach dem ersten Frost reichlich Grünkohl zu kochen. Hier ein einfaches Fünf-Elemente-Rezept, das mit oder ohne Fleisch lecker ist.

Die frisch geernteten Grünkohlblätter werden meist in großen Säcken verkauft, müssen dann aber noch gewaschen, geputzt und in kleine Stückchen ohne Mittelrispe gerissen werden. Wenn man einen guten Gemüsehandel in der Nähe hat, erledigt dieser diese Vorarbeit.

F heißer gusseiserner Topf

E Gänseschmalz, Schweineschmalz oder (vegetarisch) Bratöl

M 1-2 Zwiebeln klein gehackt, 1 Knoblauchzehe leicht anbraten

W Salz

H ein kleiner Apfel ohne Kerngehäuse fein gewürfelt oder etwas Orange

F 500 gr vorbereiteter Grünkohl nach und nach zufügen, leicht anbraten

E mit 1/4 l Malzbier ablöschen

M mit Pfeffer, Chili, Kümmel abschmecken

W etwas Gemüsebrühe nachfüllen, wenn nötig, alles bissfest fertig schmoren

Der Grünkohl kann ein bis zwei Tage vorab gekocht und dann kalt gestellt werden. Wieder aufgewärmt, schmeckt er am Besten. Wir essen den Grünkohl meist mit Kartoffeln, manchmal mit Lammwürstchen oder mit geräucherten Hühnerschenkeln.