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Geschmorte Paprikaschoten mit Hackfleischfüllung / vegetarisch

Im Spätsommer/ Frühherbst gibt es meist reichlich Gemüse – Paprika sowie die kleinen scharfen Chili   und auch die letzten Tomaten werden reif. Grund genug, eines unserer Lieblingsessen zu machen. wie immer schnell und unkompliziert. Dieses Rezept kann auch vorgekocht werden und ist kalt und warm ein Genuss.

Vorbereiten:
6 kleine grün-gelbe Spitzpaprika:den Stielansatz entfernen und aushöhlen
300 gr Hackfleisch oder 6 ELSojaschnitzel mit ca 200 ml kochender Gemüsebrühe übergießen,15 min stehen lassen, danach die überschüssige Flüssigkeit ausdrücken

Füllung zubereiten:
die Hackfleischmasse oder die Sojaschnitzel nacheinander vermengen mit:
M 1-2 Chilischoten, geputzt und klein geschnitten, 1-2 Frühlingszwiebeln in feine Streifen geschnitten
W Salz
H 1 EL Petersilie
F 1 Pr Bockshornkleesamen, ersatzweise etwas getrockneter Rosmarien

Zubereitung:
F heißer Topf, Olivenöl
E die gefüllten Paprikaschoten im Öl bräunen
M etwas gemahlener Pfeffer
W heißes Wasser oder Gemüsebrühe ablöschen, ggf noch etwas Salz
H 4-6 Tomaten Stielansatz entfernen,  geachtelt zufügen
F 1-2 Rosmarienzweige in die Sauce legen, weiterschmoren bis die Tomaten gar sind

… und schon ist alles servierfertig!
Dazu passen sehr gut Pellkartoffeln oder ein Vollkorn-Reis. Auch Polenta dazu ist fein!

 

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Vital-Salate

Der Sommer lässt auf sich warten – sind es nun die Eisheiligen oder nur einfach trüb-kaltes Frühlingswetter? Vielleicht wird es bald warm…  mein Appetit sagt mir schon jetzt: Mehr Frisches! Nach Sprossen und gekeimten Körnern, die im zeitigen Frühjahr als knackige Ergänzung  zu gekochtem Essen dienten, können nun bei warmem und trockenem Wetter wieder vermehrt Salate und Smothies aus grünen Blättern und Kräutern verzehrt werden. Blattsalate und andere innerlich kühlende Zutaten wie zum Beispiel Tomaten, Gurken, Orangen, Yoghurt sind nur als Sommeressen gut  geeignet! Warum? Ist es draußen kalt und nass, erzeugen sie bei den meisten Menschen innerlich ein energetisches Ungleichgewicht. Erscheinungen wie Frieren und Verdauungsbeschwerden, auch dauerhafte gesundheitliche Störungen sehe ich immer wieder in meiner Praxis.
Am Besten eignen sich immer Zutaten, die zur Saison in unserer Klimazone gewachsen oder die aus der vorherigen Ernte noch gelagert sind: Feldsalat, Rucola, Blattspinat, Karotten, rote Bete und Frühlingszwiebeln. Und so geht es:
Zuerst die Zutaten für eine Portion nacheinander geputzt, gewaschen und zerkleinert in eine Schale geben, die Angaben vorn ist das Grundrezept, in Klammern sind die Alternativen passend zum Geschmack des Fünf-Elemente-Zyklus:
F    grüne Salate (Chicoree, Kohlrabigrün, Löwenzahnblätter, Mangoldblatt)
E    1-2 zarte Möhren,1/2 Banane, 2-3 EL Leinöl, 1 TL Honig (Rote Bete, Gemüsepaprika, Birne, Olivenöl, Ahornsirup)
M 1/4 TL frisch geriebener Ingwer (Frühlingszwiebeln, Radieschen, Kohlrabi)
W  Sojasauce, frische Pilze fein geschnitten (Salz, gekochte Hülsenfrüchte, Tofu)
H 1-2 TL Balsamico-Essig, Petersilie  (Obstessig, Zitronensaft, Tomaten, Sprossen)
F  1 Pr  Bockshornkleesamen gemahlen (Curcuma, geriebene Zitronenschale)
E   geröstete Sonnenblumenkernen  (Sesam, Leinsamen, Nüsse)
M   Schnittlauch fein geschnitten  (Schalotten, Chilis)

Alles gut durchmischen – Guten Appetit

TIPP: Frische Salate sind am besten als Mittags-Imbiss geeignet – mit wechselnden Zutaten kommt keine Langweile auf. Für das Essen außer Haus können die vorbereiteten trockenen Zutaten schichtweise in eine Box oder in ein großes Glas gefüllt werden. Die flüssigen Zutaten in einer separaten Flasche oder einem kleinen Glas mischen und vor dem Essen gut verschüttelt drüber geben.

Wintergemüse mit Tofu auf pikanten Linsen

Dies ist ein  leichtes Essen, das schnell zubereitet ist und herrlich wärmt. Es wirkt im Körper substanzaufbauend und ist durch die Hülsenfrüchte und Gemüse eiweißreich und kohlenhydratarm. Gut für einen Mittagsimbiss oder auch für ein leichtes Abendessen geeignet. Sowohl die Linsen, als auch das Tofu-Gemüse können gut für unterwegs eingepackt und abgekühlt gegessen werden.

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Zuerst die Linsen wie für ein indische Dal-Suppe mit Gewürzen kochen. Ich verwende dafür die roten Berglinsen, sie sind ohne einweichen nach kurzer Garzeit weich.

Zutaten: E   Bratöl, M   eine gehackte Zwiebel, 1 Lorbeerblatt, 1/2 TL Kreuzkümmel, 1 kleines Stück frische gehackte Chilischote,  W   200 gr Berglinsen, 1 L Gemüsebrühe, etwas Salz, H   2 TL Zitronensaft, F etwas Curcumapulver    Zubereitung: das Bratöl erwärmen, darin die Zwiebel und den Chili anbraten, Kreuzkümmel zufügen, danach die Linsen kurz andünsten, mit der Gemüsebrühe ablöschen und alles zugedeckt 10-15 min auf schwachem Feuer ausquellen lassen, Gelegentlich umrühren und bei Bedarf etwas Brühe oder heißes Wasser nachfüllen. Wenn die Linsen zerfallen sind, etwas durchrühren, ggf nachsalzen und mit Zitronensaft abschmecken. Zum Schluss Curcumapulver zufügen – das ergibt eine schöne Farbe und hilft beim Verdauen.

Die Zubereitung des Gemüses erfolgt parallel zu der Kochzeit der Linsen. Dazu nacheinander die geputzten und in Längsstreifen geschnittenen Gemüse und den Tofu in einem flachen Topf in etwas Öl anbraten:

E:  4 kleine Möhren, 1/2 gelbe und 1/2 rote Paprikaschote   M:   2-3 Scheiben frische Ingwerwurzel, 1/2 Stange Porree (die grüne Seite), 1 frische Knoblauchzehe fein geschnitten   W: 200 gr Räuchertofu. Ablöschen mit 1-2 TL Sojasauce und anrichten mit frischen Schnittlauchröllchen