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Kaffee, Tee und Kakao aus Sicht der TCM

Zuerst die gute Nachricht: aus Sicht der TCM ist es möglich, Kaffee, Tee und Kakao so herzustellen, dass diese Getränke mit ruhigem Gewissen in Maßen getrunken werden können! Es gibt kaum ein gebräuchliches Lebensmittel, dass bei mäßigem Gebrauch schädlich ist – bekanntlich macht allein die Dosis das Gift.  Allerdings: diese Getränke sind nicht für Jedermann zu jedem Zeitpunkt geeignet. Wichtig beim Gebrauch dieser Genussmittel sind die Fragen:  wo befindet sich der Mensch (Wetter, Klima, Jahreszeit), was kommt rein (Zutaten), wie ist die Verdauung,  und in wer nimmt es zu sich (Alter, gesundheitlich-energetische Verfassung).  Da viele meiner Patienten gern Kaffee und Tee trinken und besonders die Kinder auch Kakao, hier ein paar Anregungen:

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Kaffee – bekömmlich und traditionell gekocht: Dazu brauchen Sie einen kleinen Topf, in dem 1-2 Tassen kaltes Wasser  zum Kochen gebracht werden. Wenn das Wasser sprudelt, den Topf vom Feuer ziehen, pro Tasse 2 gestrichene Teelöffel fein gemahlenes Kaffeepulver (F) einrühren, alles 2-3 mal kurz aufkochen, dabei umrühren. Dann nacheinander unter Rühren zufügen: E: 1-2 TL Zucker, M: 1-2 Cardamonkapseln gemörsert, W: 1 pr Salz. Zum Schluss noch einmal aufkochen, umrühren, absieben und in vorgewärmte Tassen füllen und genießen.

Gut: maximal 1-2 Tassen pro Tag für Erwachsene, nach dem Essen, um die Verdauung mild zu befördern (Bitterstoffe) nicht geeignet für: Menschen mit unruhigem Schlaf, trockener Haut, Untergewicht, Heranwachsende

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Kakao  – immunstärkend und nährend: In einem kleinen Topf Wasser in gewünschter Menge erhitzen, darin pro Tasse 1 TL Kakaopulver (F) aufschäumen, dann nacheinander zufügen: E: Honig, Ahornsirup, Rohrzucker nach Geschmack, etwas erwärmte Sahne oder Hafermilch, M: etwas Zimtrinde , 1 Gewürznelke, W: 1 Pr Salz. Jeweils zwischen den einzelnen Wandlungphasen (E, M, W) die Flüssigkeit aufkochen lassen und umrühren. Zum Schluss ebenfalls durch ein Sieb in eine vorgewärmte Tasse gießen und genießen.

Gut: 1-2 Tassen pro Tag für Kinder und Erwachsene, die nicht an Übergewicht leiden, schlaffördernd, beruhigend, wärmend

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Schwarztee und Grüntee – sollten zum täglichen Gebrauch an die Jahreszeit angepasst werden.  Jeder Tee ist ein Ergebnis eines Aufgusses aus Einzelpflanzen oder einer Pflanzen- Mischung. Jede Pflanze hat ein bestimmtes Wirksprektrum. Schwarztees und noch mehr Grüntees wirken in unserem Körper – auch, wenn sie heiß getrunken werden – abkühlend und ableitend. Jeder kann bemerken, dass sich nach dem Teegenuss die Harnflut erhöht. Auch chronisch kalte Hände und Füße können, besonders bei Kälte, mit regelmäßigem, in großen Mengen genossenem Tee zusammenhängen. Da Grüntee extrem abkühlend ist, eignet sich Schwarztee durch seine Fermentierung eher als Grüntee, im Winter getrunken zu werden. Wenn man sich für Tee entscheidet, dann kann die abkühlende Wirkung bei kaltem Wetter mit folgenden Zusätzen gemildert werden: Chili, Zimt, Nelken, Ingwer getrocknet und Fenchelsamen. Im Sommer kann die kühlende Wirkung der Schwarz- und Grüntees durch Zusatz von Minze Zitronen-  oder Orangensaft noch erhöht werden.

 

Birnen-Schoko-Baiser-Torte

Drei Birnen schälen, achteln und mit einer Mischung aus 2 EL Zitronensaft und 1 EL Amaretto marinieren. Bei Zimmertemperatur 15-20 min. durchziehen lassen, ab und zu vorsichtig umrühren. Dann die Flüssigkeit für den Teig auffangen.
Schoko-Birne-Baiser-Torte Für den Teig nacheinander zusammenfügen:
E 4 Eigelb, 2 Eiweiß,175 gr Rohrzucker zu einer cremigen Masse schlagen, dann
E 125 gr flüssige Butter, 150 gr Weizenvollkornmehl unterheben
M ½ TL Zimtpulver
W 1 Pr Salz
H Marinade der Birnen zufügen
F 2 EL Kakaopulver, 50 gr verflüssigte Bitterschokolade unterheben.

Von der Schokolade einen kleinen Rest beiseite stellen. Den Teig in eine Springform füllen, die Birnen auf den Teig legen. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C 15 min backen. Die Baisermasse herstellen: 2 Eiweiß steifschlagen und langsam 100 gr feinen Zucker zugefügen. Den Baiser wellenförmig auf dem Kuchen verteilen und darauf die restliche Schokolade tupfen. 30 min weiter backen, dann langsam im offenen Backofen auskühlen lassen, damit nichts zusammenfällt. Die Torte hat die Konsistenz von Brownies, deshalb vor dem Anschneiden erst völlig erkalten lassen. Kann auch am Vortag gebacken werden.

Marmorkuchen klassisch

Etwas abseits der Lebkuchen-Mania , aber doch auch sehr winterlich- das ist der klassische Marmorkuchen. Der schmeckt einfach am besten, wenn es draußen neblig und schummerig ist. Wir haben ihn probiert mit Glühwein und heißem Apfelsaft mit Zimt – auch gut… Es muss nicht immer Kaffee oder Tee sein. Die Zutaten im Fünf-Elemente -Zyklus:

DSCF3919E   175 gr Rohrzucker, 250 gr Butter, 8 Eier , 120 ml Milch    

M   Kardamon, Muskat je 1/4 TL

W   Salz

H   335 gr Dinkelmehl

H 1 Päckchen  Backpulver

F 2 EL Kakao

Die weiche Butter  mit 150 gr. Zucker schaumig rühren. Die Eier trennen und zuerst die Eigelbe dazu geben. Die Gewürze zufügen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen. Abwechselnd Mehl und 2/3 der Milch einrühren. Das Eiklar zusammen mit dem Salz steif schlagen und unter die Teigmasse heben.  In einer separaten Schüssel den Kakao mit 25 gr Zucker mischen und mit dem Rest der Milch glatt rühren. 1/3 des Teiges mit der Kakaomasse verrühren. In eine gefettete Guglhupf – Form mit einem Esslöffel vom hellen Teig in ungleichmäßigen Abständen kleine Berge einfüllen, Dazwischen ebenso den dunklen Teig verteilen, Zum Schluss darauf den Rest des hellen Teiges geben.

Backen im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca 55 min.   In der Form abkühlen lassen  und dann vorsichtig auf einen Teller stürzen. Kann mit Puderzucker winterlich bestäubt werden 🙂

TIPP: Möglichst am Vortag backen – der Kuchen schmeckt am besten, wenn er vollständig ausgekühlt einige Stunden  ruhen kann. Dieser Kuchen hält sich gut eine Woche oder  länger, wenn er an einem kühlen, nicht zu trockenen Ort gelagert wird.