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Herbst 2019 aus Sicht der TCM

Inzwischen ist aus dem Sommer langsam Herbst geworden. Die Tage werden kürzer und die Nächte länger. Jetzt nach der energetischen Herbst-Mitte am 23.9. ist eine spürbare Abkühlung und Befeuchtung zu spüren. Sogar auf der Wiese vor der Terrasse sind in diesem Jahr massenhaft Pilze zu sehen! Die zerstreuende Energie des Sommers hat sich in eine absenkende Qualität gewandelt. Die Säfte in den Pflanzen steigen langsam ab. Das erzeugt eine Laubfärbung, bevor alles endgültig in die Winterruhe sinkt um Nährstoffe und Grundenergie zur Speicherung umzuwandeln. Die Gesamtdauer des Herbstes aus energetischer Sicht beträgt etwa 72 Tage -Ende Oktober geht der Herbst  zu Ende. Danach beginnt die Übergangszeit zum Winter. Wir Menschen sind ebenso wie Pflanzen und Tiere ein Teil der Natur und besitzen ein Energiesystem, das mit den Umweltbedingungen korrespondiert. Schon ganz früh, noch vor äußeren Veränderungen des Wetters oder des Klimas passt sich unser Körper an die Veränderungen an. Ein geübter Mediziner, der mit der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) arbeitet, kann an der veränderten Pulsqualität, an subtilen Veränderungen der Gesichtsfarbe und des Zungenbefundes die Energieumstellung  bemerken. Die Herbstzeit wird der Wandlungsphase „Metall“ mit den Funktionskreisen Lunge-Dickdarm zugeordnet. Deshalb ist im Herbst das System Lunge / Dickdarm / Haut für Therapien besonders ansprechbar, aber auch für Störungen und Krankheiten. Eine gute Maßnahme ist es deshalb, die Herbstzeit für eine Kur zu nutzen die die obigen Organsysteme reinigt und stabilisiert.

Ziele der Herbstkur sind: Reinigen und Ausleiten der Abfallstoffe des Sommers, die besonders durch eine kühlende und befeuchtende Ernährung entstanden sind (in der TCM als „Feuchte Kälte“ bekannt). Stärkung des Immunsystems vor der Winterperiode durch eine Regenerierung der Darmschleimhaut – unser größtes Immunsystem. Verbesserung und Verhinderung von Frühjahrsbeschwerden wie Reizungen des Atemtraktes durch Wetterwechsel, Ansammlungen von Schleim in den Stirn- und Nasennebenhöhlen, allergische Reaktionen in Nase, Augen, Bronchien und Haut

Anleitung für die Herbstkur 2019:  

 Die vorgeschlagenen Nahrungsmittel eignen sich für eine begrenzte Zeit und sind für alle gesunde Erwachsene geeignet. Allen anderen Menschen empfehle ich einen geeigneten Therapeuten vor Ort. Die Herbstkur mit Reis, Gemüse und Obst ist unkompliziert, gut verträglich und wirksam. Ich kure jedes Jahr selbst und gebe gern Unterstützung in meiner eigenen Praxis. Für die Planung beachten:

  1. den Tagesablauf optimieren, genügend Ruhepausen und Freiräume einplanen
  2. keine Veranstaltungen, Familienfeiern, Reisen
  3. die häusliche Gemeinschaft über verändertes Essen informieren und ggf einbeziehen
  4. kreative Tätigkeiten wieder aufnehmen oder Neues ausprobieren
  5. sportliche Aktivitäten und Bewegung an frischer Luft erhöhen
  6. Die Kur nach den individuellen Möglichkeiten festlegen: mindestens 5 Tage -optimal sind 9 -14 Tage. Die Ernährung besteht dreimal täglich aus Vollkorn-Rundkornreis, gekochtem oder frischem Obst oder Gemüse (eine Sorte pro Mahlzeit) Gut sind feste Essenszeiten. Die Mengenverhältnisse sollten etwa 2/3 Reis zu 1/3 Gemüse oder Obst betragen. Gegessen kann von beiden Anteilen soviel, wie für eine Sättigung erforderlich ist. Wer Gewicht verlieren möchte, sollte die Mengen eher knapp bemessen.

     Empfehlenswert ist es, während der Kurzeit 2-3 Liter warm zu trinken. Als Getränke eignen sich milde Kräutertees aus: Maishaare, Brennnessel, Lungenkraut, Ackerschachtelhalm und Salbei. Am besten, weil thermisch neutral, ist heißes Wasser. Ein günstiges Zeitfenster für die Kur liegt  in der  in diesem Herbst  noch einmal in der Zeit vom 14.10. -28.10. zur abnehmenden Mondphase. 

  7. der Neumondtag am 28.10. kann als Übergang zur Aufbauzeit genutzt werden. Wer mag, kann am  Neumondtag einen reinen Trinktag einlegen mit Wasser, Kräutertee und verdünnten Säften.
  8. Aufbautage: idealerweise in die zunehmende Mondphase ab 29.10. Die die Reis-Gemüse-Obst-Basis schrittweise um ein  Nahrungsmittel erweitern. Ergänzend kann z.B. immer zugefügt werden: bei warmem Wetter eine sehr kleine Menge Rohkost maximal 1-2 EL pro Mahlzeit, frische Würzkräuter, eine kleine Menge Braunhirse, Weizenkeime oder Sesam.

Zusätzliche wichtige Maßnahmen sind:

für die Lunge: Atemübungen, Aufenthalt im Freien, Reinigung und Pflege der Schleimhäute in Nase, Rachen und Zunge mit Emser Salz, Dampfbädern, Öl ziehen

für den Dickdarm: milde Darmreinigung, Bauchmassage, Einnahme von Präparaten zum Aufbau einer natürlichen Darmflora in der Aufbauphase

für die Haut: Sauna, Trockenbürsten, Abreibungen mit Obstessig, Massage

Gutes Gelingen! Ich wünsche Ihnen / Euch einen wunderschönen goldenen Herbst!

HP Christine Ackermann

 

 

 

Finger-Food zum Jahreswechsel: Quark-Teigtaschen

Hier wieder ein Rezept, dass ich schon viele Jahre mit Erfolg verwende. Schmeckt übrigens auch im Sommer! Der Quark-Teig kann sehr gut vorbereitet werden und hält gekühlt und gut eingepackt etwa eine Woche. Einfach verkneten:   H   500 gr Dinkelmehl, 250 gr Quark  –    F   1 pr Kakao oder Safran   –   E   250 gr weiche Butter, Dann einige Stunden vor dem weiteren Verarbeiten im Kühlschrank ruhen lassen.

Die Füllungen für etwa 500 gr Teig / 3×9 Taschen:
Gemüse-Curry –  E 1 EL Bratöl in der Pfanne erhitzen, nacheinander zufügen und leicht anbraten:  1 kleine Möhre, 1 Kartoffel, ein ebenso großes Stück Knollensellerie (alles grob geraspelt), M 1 kleines Stück Ingwer fein gehackt, 1/2 Chilischote sehr fein gehackt, 1-2 TL Currypulver, W 1 Pr Salz, H 2 EL Petersilie

Hackfleisch  – E 250 gr Rinderhack mischen mit M Pfeffer, gehacktem Knoblauch, Senf,   W   Salz,  H Tomatenmark,   F  Paprika edelsüß,  E 1/2 Ei geschlagen. Die Restmenge vom Ei aufheben. Zum bestreichen der Teigtaschen mit 1 EL Sahne oder Milch verquirlen.

Für die süße Füllung  150 gr trockenen Quark (ggf die Flüssigkeit  in einem Küchentuch abtropfen lassen) mit Konfitüre oder Gelee verrühren, bis die persönliche Mischung stimmt. Wer mag, kann frischen Apfel, Birne, Quitten geraspelt oder im Sommer Beeren zufügen

Den Teig auf einem Holzbrett quadratisch ausrollen. In neun Teile schneiden (zweimal quer und zweimal längs).  Die  Taschen formen indem die Ecken über der Füllung wie bei einem Briefumschlag zusammengefaltet werden. Die Ränder gut zusammendrücken und abschließend mit der Eiermilch bestreichen. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C ca 20-25 min backen.  Gutes Gelingen!

Na dann:  Prosit Neujahr!

Frieden, Gesundheit und Frohsinn in 2019 wünscht Ihnen Allen

Ihre Christine Ackermann

Die Herbstkur 2018

Kuren im Frühjahr sind populär und viele Menschen haben davon zumindest schon einmal gehört und sogar ausprobiert. Einige wenden diese Gesundheitsvorsorge sogar jährlich an. Weshalb nun eine Kur im Herbst? 

In der Herbstkur geht es hauptsächlich darum, die Organsysteme des Herbstes: Lunge, Dickdarm und Haut zu reinigen und zu stabilisieren. Im Herbst erreichen wir ebenso wie im Frühjahr zur sogenannten Scharnierzeit = Übergang Sommer zum Winter unsere inneren Depots und sorgen für eine Reinigung, Ausleitung und Umstimmung des Systems. Eine gute Prophylaxe zur Vermeidung chronischer Krankheiten, Ablagerungen von Stoffen, die der Organismus nicht ausscheiden kann und Regulationsstörungen des Immunsystems. Die Herbstkur aktiviert unseren „inneren Arzt“ – die Selbstheilungskräfte.

Die Herbstkur mit Reis, Gemüse und Obst ist unkompliziert, gut verträglich und wirksam. Ich kure jedes Jahr selbst und gebe gern Unterstützung in meiner eigenen Praxis. Für die eigene Planung bitte folgende Punkte beachten:

  1. den Tagesablauf optimieren, genügend Ruhepausen und Freiräume einplanen
  2. keine Veranstaltungen, Familienfeiern und Reisen
  3. die häusliche Gemeinschaft über verändertes Essen informieren
  4. kreative Tätigkeiten wieder oder neu aufnehmen
  5. sportliche Aktivitäten und Bewegung an frischer Luft erhöhen
  6. Kurdauer: nach den individuellen Möglichkeiten festlegen: mindestens 3 Tage, längstens 12 Tage, optimal sind 9 Tage
  7. günstiger Zeitraum: liegt immer in der abnehmenden Mondphase in diesem Jahr 26.September bis 08. Oktober. 
  8. der Neumondtag kann als Übergang zur Aufbauzeit genutzt werden. Wer mag, kann am  Neumondtag am 09. Oktober einen reinen Trinktag einlegen mit Wasser, Kräutertee und verdünnten Säften.
  9. Aufbautage: idealerweise in die zunehmende Mondphase legen und die Ernährung schrittweise erweitern, indem jeden Tag ein Nahrungsmittel zu der Reis-Gemüse-Obst-Basis zugefügt wird.

Die oben vorgeschlagenen Nahrungsmittel eignen sich für eine begrenzte Zeit und sind für alle gesunden volljährigen Personen geeignet. Allen anderen Menschen empfehle ich einen geeigneten Therapeuten vor Ort.

Die Kur wird durchgeführt mit Vollkorn-Rundkornreis, gekochtem Gemüse, gekochtem Obst, jeweils eine Sorte pro Mahlzeit.

reismischung

Ergänzend kann zugefügt werden: bei warmem Wetter eine sehr kleine Menge Rohkost maximal 1-2 EL pro Mahlzeit, frische Würzkräuter, eine kleine Menge Braunhirse, Weizenkeime oder Sesam

Die Mengenverhältnisse sollten etwa 2/3 Reis zu 1/3 Gemüse oder Obst betragen. Gegessen kann von beiden Anteilen soviel, wie für eine Sättigung erforderlich sind.

 Empfehlenswert ist es, während der Kurzeit 2-3 Liter warm zu trinken. Als Getränke eignen sich milde Kräutertees aus: Maishaar, Brennessel, Lungenkraut, Ackerschachtelhalm und Salbei. Am besten, weil thermisch neutral, ist heißes Wasser.

Die Anzahl der Mahlzeiten richten sich nach dem individuellen Bedarf, in den meisten Fällen müssen gegebene Gewohnheiten nicht verändert werden.

Es sollten etwa 4-5 Stunden zwischen den einzelnen Mahlzeiten liegen

Immer warm und frisch zubereitet essen, in Ausnahmefällen kann vorbereitetes Essen unterwegs verzehrt werden.

Die Gestaltung der Kurzeit umfasst nicht nur die Ernährung. Die Veränderung des Essens und der Getränke sind zwar ein Hauptaspekt, aber auch andere Maßnahmen sind wichtig für den Kureffekt:

für die Lunge: Atemübungen, Aufenthalt im Freien, Reinigung und Pflege der Schleimhäute in Nase, Rachen und Zunge mit Emser Salz, Dampfbädern, Ölziehen

für den Dickdarm: milde Darmreinigung, Bauchmassage, Einnahme von Präparaten zum Aufbau einer natürlichen Darmflora in der Aufbauphase

für die Haut: Sauna, Trockenbürsten, Abreibungen mit Obstessig, Massage

Ziele der Herbstkur sind:

Reinigen und Ausleiten der Abfallstoffe des Sommers, die besonders durch eine kühlende und befeuchtende Ernährung entstanden sind (in der TCM als „Feuchte Kälte“ bekannt)

Stärkung des Immunsystems vor der Winterperiode durch eine Regenerierung der Darmschleimhaut – unser größtes Immunsystem

Verbesserung und Verhinderung von Frühjahrsbeschwerden wie Reizungen des Atemtraktes durch Wetterwechsel, Ansammlungen von Schleim in den Stirn- und Nasennebenhöhlen, allergische Reaktionen in Nase, Augen, Bronchien und Haut