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Heil- und Genussweine mit Wermut und Petersilie

Wermut-Rezepte
WermutweinKurmäßig angewandt ist die Wermutpflanze stoffwechselfördernd für Leber und Bauchspeicheldrüse. Sie unterstützt und entspannt die Gallenblase und den Magen. Wermut wirkt ambivalent: einerseits appetitanregend, aber er kann auch wirksam sein bei Übergewicht durch seine innerlich absenkende und entfeuchtende Wirkung.

Zubereitung eines gesundheitsfördernden Aperetivs/Digestiv:
H 750 ml halbtrockenen Weißwein erwärmen, nicht kochen! F Schale einer Bio-Zitrone sehr dünn geschält
F 2 handlange Stängel frischen Wermut mit Blättern in den heißen Wein einlegen, zugedeckt ziehen lassen, bis der Wein abgekühlt ist. Zitronenschale und Wermut entfernen und den Wein zurück in die Flasche füllen. Kühl stellen. Vor oder nach dem Essen ein Glas.

Zubereitung eines heilenden Wermuttrunks nach Hildegard-Medizin:
H 750 ml trockenen Rotwein erwärmen, F 30ml Wermutsaft oder 2 unterarmlange Wermutstängel in den Wein einlegen, E 2 EL Honig auflösen, M 1 TL Galgantwurzel zerkleinert (Ersatz getrocknete Ingwerwurzel), 1 kleine Zimtstange, 1 TL zerstoßener Cardamon – diese Mischung nach dem Erkalten noch 12 Stunden stehen lassen, dann abseihen und in einer dunklen Flasche aufbewahren. Stoffwechselfördernd für Leber und Bauchspeicheldrüse, Magenstärkend: täglich 3x 2 Esslöffel in etwas warmem Wasser vor dem Essen einnehmen.

 

Petersilienwein nach der Hildegard-Medizin – stärkt und unterstützt das Herz
H 18 Stängel Petersilie kleinschneiden,mit 3 EL Obstessig übergießen, F einen Liter Rotwein oder Rose-Wein erhitzen, darin 300 gr Honig auflösen. Den Wein abkühlen lassen, dann abseihen. Kühl und dunkel aufbewahren. Medizinisch wirksame Dosis bei akuten Beschwerden: 2-3 EL 3-4 mal am Tag einnehmen. Kurmäßig über 3- 12 Wochen täglich 3 Likörgläser zwischen den Mahlzeiten trinken.

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Vital-Salate

Der Sommer lässt auf sich warten – sind es nun die Eisheiligen oder nur einfach trüb-kaltes Frühlingswetter? Vielleicht wird es bald warm…  mein Appetit sagt mir schon jetzt: Mehr Frisches! Nach Sprossen und gekeimten Körnern, die im zeitigen Frühjahr als knackige Ergänzung  zu gekochtem Essen dienten, können nun bei warmem und trockenem Wetter wieder vermehrt Salate und Smothies aus grünen Blättern und Kräutern verzehrt werden. Blattsalate und andere innerlich kühlende Zutaten wie zum Beispiel Tomaten, Gurken, Orangen, Yoghurt sind nur als Sommeressen gut  geeignet! Warum? Ist es draußen kalt und nass, erzeugen sie bei den meisten Menschen innerlich ein energetisches Ungleichgewicht. Erscheinungen wie Frieren und Verdauungsbeschwerden, auch dauerhafte gesundheitliche Störungen sehe ich immer wieder in meiner Praxis.
Am Besten eignen sich immer Zutaten, die zur Saison in unserer Klimazone gewachsen oder die aus der vorherigen Ernte noch gelagert sind: Feldsalat, Rucola, Blattspinat, Karotten, rote Bete und Frühlingszwiebeln. Und so geht es:
Zuerst die Zutaten für eine Portion nacheinander geputzt, gewaschen und zerkleinert in eine Schale geben, die Angaben vorn ist das Grundrezept, in Klammern sind die Alternativen passend zum Geschmack des Fünf-Elemente-Zyklus:
F    grüne Salate (Chicoree, Kohlrabigrün, Löwenzahnblätter, Mangoldblatt)
E    1-2 zarte Möhren,1/2 Banane, 2-3 EL Leinöl, 1 TL Honig (Rote Bete, Gemüsepaprika, Birne, Olivenöl, Ahornsirup)
M 1/4 TL frisch geriebener Ingwer (Frühlingszwiebeln, Radieschen, Kohlrabi)
W  Sojasauce, frische Pilze fein geschnitten (Salz, gekochte Hülsenfrüchte, Tofu)
H 1-2 TL Balsamico-Essig, Petersilie  (Obstessig, Zitronensaft, Tomaten, Sprossen)
F  1 Pr  Bockshornkleesamen gemahlen (Curcuma, geriebene Zitronenschale)
E   geröstete Sonnenblumenkernen  (Sesam, Leinsamen, Nüsse)
M   Schnittlauch fein geschnitten  (Schalotten, Chilis)

Alles gut durchmischen – Guten Appetit

TIPP: Frische Salate sind am besten als Mittags-Imbiss geeignet – mit wechselnden Zutaten kommt keine Langweile auf. Für das Essen außer Haus können die vorbereiteten trockenen Zutaten schichtweise in eine Box oder in ein großes Glas gefüllt werden. Die flüssigen Zutaten in einer separaten Flasche oder einem kleinen Glas mischen und vor dem Essen gut verschüttelt drüber geben.

Knusperwaffeln mit Walnuss-Sahne und Orangen

Macht ein bisschen Arbeit – aber die lohnt sich! Es empfiehlt sich, etwa eine Stunde vorab mit den Vorbereitungen zu beginnen. Das Ausbacken der Waffeln ist dann ein Kinderspiel. Am besten sind die Waffeln , wenn sie direkt vom Waffeleisen auf den Teller kommen. Mit den unten angegebenen Mengen können Sie 4-6 Personen glücklich machen. Vom Prozedere her eignen sich diese Waffeln eher dazu, nachmittags zum Tee oder Kaffee gereicht zu werden, geht aber auch als Dessert mit einem kleinen zeitlichen Abstand zum Hauptgericht.

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Zuerst den Teig  mixen:

E   4 Eier, 4 EL helles Mehl

M   1/4 TL Zimt

W   1 Prise Salz, 1/4 L Wasser

H   1/4 L Dinkelmilch natur

F   Abrieb einer unbehandelten Orange

Der Waffelteig sollte sehr dünnflüssig sein und ungefähr 45 min Zeit zum Ausquellen haben.

Danach die Orangen  zubereiten. Dafür drei Orangen schälen und die weiße Haut akkurat entfernen, die Frucht halbieren und danach in Scheiben schneiden. Ich filetiere nicht, da zu dieser Zeit die Orangen noch eine sehr feine Innenhaut haben. In einem flachen Topf etwas Kokoszucker schmelzen lassen, einen TL geriebenn frischen Ingwer einrühren, mit einem EL Wasser ablöschen. Danach vom Herd nehmen und abgetropften Orangenscheiben in der Zucker-Ingwer-Sauce schwenken. Alles zusammen abkühlen lassen.

Für die Walnusss-Sahne 200 ml Schlagrahm mit 1 TL Puderzucker aufschlagen. Wenn die Sahne die gewünschte Festigkeit erreicht hat, vorsichtig 2 EL gemahlene Walnüsse unterheben. Sofort servieren!

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