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Vital-Salate

Der Sommer lässt auf sich warten – sind es nun die Eisheiligen oder nur einfach trüb-kaltes Frühlingswetter? Vielleicht wird es bald warm…  mein Appetit sagt mir schon jetzt: Mehr Frisches! Nach Sprossen und gekeimten Körnern, die im zeitigen Frühjahr als knackige Ergänzung  zu gekochtem Essen dienten, können nun bei warmem und trockenem Wetter wieder vermehrt Salate und Smothies aus grünen Blättern und Kräutern verzehrt werden. Blattsalate und andere innerlich kühlende Zutaten wie zum Beispiel Tomaten, Gurken, Orangen, Yoghurt sind nur als Sommeressen gut  geeignet! Warum? Ist es draußen kalt und nass, erzeugen sie bei den meisten Menschen innerlich ein energetisches Ungleichgewicht. Erscheinungen wie Frieren und Verdauungsbeschwerden, auch dauerhafte gesundheitliche Störungen sehe ich immer wieder in meiner Praxis.
Am Besten eignen sich immer Zutaten, die zur Saison in unserer Klimazone gewachsen oder die aus der vorherigen Ernte noch gelagert sind: Feldsalat, Rucola, Blattspinat, Karotten, rote Bete und Frühlingszwiebeln. Und so geht es:
Zuerst die Zutaten für eine Portion nacheinander geputzt, gewaschen und zerkleinert in eine Schale geben, die Angaben vorn ist das Grundrezept, in Klammern sind die Alternativen passend zum Geschmack des Fünf-Elemente-Zyklus:
F    grüne Salate (Chicoree, Kohlrabigrün, Löwenzahnblätter, Mangoldblatt)
E    1-2 zarte Möhren,1/2 Banane, 2-3 EL Leinöl, 1 TL Honig (Rote Bete, Gemüsepaprika, Birne, Olivenöl, Ahornsirup)
M 1/4 TL frisch geriebener Ingwer (Frühlingszwiebeln, Radieschen, Kohlrabi)
W  Sojasauce, frische Pilze fein geschnitten (Salz, gekochte Hülsenfrüchte, Tofu)
H 1-2 TL Balsamico-Essig, Petersilie  (Obstessig, Zitronensaft, Tomaten, Sprossen)
F  1 Pr  Bockshornkleesamen gemahlen (Curcuma, geriebene Zitronenschale)
E   geröstete Sonnenblumenkernen  (Sesam, Leinsamen, Nüsse)
M   Schnittlauch fein geschnitten  (Schalotten, Chilis)

Alles gut durchmischen – Guten Appetit

TIPP: Frische Salate sind am besten als Mittags-Imbiss geeignet – mit wechselnden Zutaten kommt keine Langweile auf. Für das Essen außer Haus können die vorbereiteten trockenen Zutaten schichtweise in eine Box oder in ein großes Glas gefüllt werden. Die flüssigen Zutaten in einer separaten Flasche oder einem kleinen Glas mischen und vor dem Essen gut verschüttelt drüber geben.

Knusperwaffeln mit Walnuss-Sahne und Orangen

Macht ein bisschen Arbeit – aber die lohnt sich! Es empfiehlt sich, etwa eine Stunde vorab mit den Vorbereitungen zu beginnen. Das Ausbacken der Waffeln ist dann ein Kinderspiel. Am besten sind die Waffeln , wenn sie direkt vom Waffeleisen auf den Teller kommen. Mit den unten angegebenen Mengen können Sie 4-6 Personen glücklich machen. Vom Prozedere her eignen sich diese Waffeln eher dazu, nachmittags zum Tee oder Kaffee gereicht zu werden, geht aber auch als Dessert mit einem kleinen zeitlichen Abstand zum Hauptgericht.

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Zuerst den Teig  mixen:

E   4 Eier, 4 EL helles Mehl

M   1/4 TL Zimt

W   1 Prise Salz, 1/4 L Wasser

H   1/4 L Dinkelmilch natur

F   Abrieb einer unbehandelten Orange

Der Waffelteig sollte sehr dünnflüssig sein und ungefähr 45 min Zeit zum Ausquellen haben.

Danach die Orangen  zubereiten. Dafür drei Orangen schälen und die weiße Haut akkurat entfernen, die Frucht halbieren und danach in Scheiben schneiden. Ich filetiere nicht, da zu dieser Zeit die Orangen noch eine sehr feine Innenhaut haben. In einem flachen Topf etwas Kokoszucker schmelzen lassen, einen TL geriebenn frischen Ingwer einrühren, mit einem EL Wasser ablöschen. Danach vom Herd nehmen und abgetropften Orangenscheiben in der Zucker-Ingwer-Sauce schwenken. Alles zusammen abkühlen lassen.

Für die Walnusss-Sahne 200 ml Schlagrahm mit 1 TL Puderzucker aufschlagen. Wenn die Sahne die gewünschte Festigkeit erreicht hat, vorsichtig 2 EL gemahlene Walnüsse unterheben. Sofort servieren!

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Wintergemüse mit Tofu auf pikanten Linsen

Dies ist ein  leichtes Essen, das schnell zubereitet ist und herrlich wärmt. Es wirkt im Körper substanzaufbauend und ist durch die Hülsenfrüchte und Gemüse eiweißreich und kohlenhydratarm. Gut für einen Mittagsimbiss oder auch für ein leichtes Abendessen geeignet. Sowohl die Linsen, als auch das Tofu-Gemüse können gut für unterwegs eingepackt und abgekühlt gegessen werden.

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Zuerst die Linsen wie für ein indische Dal-Suppe mit Gewürzen kochen. Ich verwende dafür die roten Berglinsen, sie sind ohne einweichen nach kurzer Garzeit weich.

Zutaten: E   Bratöl, M   eine gehackte Zwiebel, 1 Lorbeerblatt, 1/2 TL Kreuzkümmel, 1 kleines Stück frische gehackte Chilischote,  W   200 gr Berglinsen, 1 L Gemüsebrühe, etwas Salz, H   2 TL Zitronensaft, F etwas Curcumapulver    Zubereitung: das Bratöl erwärmen, darin die Zwiebel und den Chili anbraten, Kreuzkümmel zufügen, danach die Linsen kurz andünsten, mit der Gemüsebrühe ablöschen und alles zugedeckt 10-15 min auf schwachem Feuer ausquellen lassen, Gelegentlich umrühren und bei Bedarf etwas Brühe oder heißes Wasser nachfüllen. Wenn die Linsen zerfallen sind, etwas durchrühren, ggf nachsalzen und mit Zitronensaft abschmecken. Zum Schluss Curcumapulver zufügen – das ergibt eine schöne Farbe und hilft beim Verdauen.

Die Zubereitung des Gemüses erfolgt parallel zu der Kochzeit der Linsen. Dazu nacheinander die geputzten und in Längsstreifen geschnittenen Gemüse und den Tofu in einem flachen Topf in etwas Öl anbraten:

E:  4 kleine Möhren, 1/2 gelbe und 1/2 rote Paprikaschote   M:   2-3 Scheiben frische Ingwerwurzel, 1/2 Stange Porree (die grüne Seite), 1 frische Knoblauchzehe fein geschnitten   W: 200 gr Räuchertofu. Ablöschen mit 1-2 TL Sojasauce und anrichten mit frischen Schnittlauchröllchen