Sommer 2018 aus Sicht der TCM

„Puuuhh, ist das schon heiß in diesem Jahr!“   Alles stöhnt und wartet auf den erlösenden Regen – jedenfalls hier im trockenen Berlin. Die meisten Mitmenschen haben sich innerlich noch nicht ausreichend nach einem relativ kalten Frühjahr diese Sommerhitze eingestellt… Aber  energetisch ist er da! Die Übergangszeit Erde-Dojo war Mitte Mai zu Ende  und damit begann die Wandlungsphase Sommer-Feuer, die ihren Höhepunkt mit der Sommersonnenwende am 21.Juni hat und Ende Juli ausläuft.

Sommer, das ist für uns in Mitteleuropa viel Sonne, kurze Nächte, helle und meist trockene Tage,  Von den meisten Menschen jedes Jahr herbeigesehnt, bringt diese Zeit auch ihre ganz speziellen Belastungen für unseren Organismus. In dieser Zeit werden Herz, Kreislauf, Dünndarm und Dreifacher Erwärmer energetisch besonders angesprochen. Hitze und Trockenheit bewirken als sinnvolle Maßnahme ein vermehrtes Schwitzen, dadurch wird unsere Haut-Oberfläche gekühlt. Gleichzeitig kann damit innere Trockenheit entstehen, die den Kreislauf belastet. Das macht wiederum Appetit auf feuchte und kühlende Speisen.
Kühlende und befeuchtende Speisen sind z.B.: Yoghurt, Quark, Orangen, Zitronen, Eis, Hibiskustee, Grüner Tee, Salat, Tomaten Gurken. Im Übermaß genossen oder bei ungünstiger Konstitution und mangelnder Ausscheidung kann dies zur Ablagerung von Feuchtigkeit und Kälte im Organismus führen. Paradox, aber wahr: warmes Wetter und entsprechende Lebensweise kann als Pathogene Energie (PE) Feuchte Kälte (FK) im Körperinneren erzeugen. Diese FK kann alle Organsysteme erreichen und blockieren, besonders den Verdauungstrakt. Akute Störungen können sein: Magendruck, Aufstoßen, Erbrechen, Durchfall. Dies ist eine erste Not-Hilfe des Organismus zur Selbstregulierung. Wärmende und beruhigende Getränke z.B. Kümmel-Fenchel-Anis-Tee und eine Wärmflasche auf dem Bauch können als schnell Linderung bringen. Bei stärkerem Krankheitsgefühl ist unbedingt Ruhe in gut gelüfteten Räumen erforderlich. Nach einer Nahrungspause kann mit Zwieback, Röstbrot, warme Gemüsesuppen und Brei aus Süßkartoffel und Möhren die Ernährung wieder aufgebaut werden.
Bei chronischen Beschwerden, z.B. mit Gewichtszunahme, Völlegefühl, mangelndem Durst und Trägheit kommt eher eine Analyse der Ernährungsgewohnheiten und eine Anpassung der Lebensmittel infrage. Immer jedoch sollte als gesundheitsfördernde Maßnahme in jedem Jahr vom Sommer zum Herbst an eine Ausleitung der angehäuften Feuchten Kälte gedacht werden. Diese Maßnahme ist die beste Unterstützung für das Immunsystem und dient besonders als Prophylaxe vor Erkältung im Herbst/Winter. In die Übergangszeit (Erde-Zeit/Dojo) ab Anfang August fällt 2018 noch die abnehmende Mondphase – ideal für Ausleitungskuren.

Gesundheitsförderndes Verhalten und Maßnahmen für den Sommer:
– Den Magen nicht mit ausschließlich kaltem Essen abkühlen – Rohkost z.B möglichst immer zu warmen Speisen essen
– Eisgekühlte Getränke vermeiden, Eiskrem/Sorbet nur selten und wenn, dann „thermisiert“ werden (heißes Obst, Zimt, Alkohol)
– regelmäßige Einwirkung von Luft / Sonne / Wasser – individuell angepasst an Konstitution und Haut
– täglicher und ausgedehnter Aufenthalt im Freien, Bewegung, Körperübungen, Sport moderat und nicht in der Mittagshitze
– ausreichende Ruhepausen im Schatten / in luftigen Räumen, den Körper immer bedecken z.B. mit einem Laken
– der Nachtschlaf kann kürzer sein, als im Winter – entscheidend für die individuelle Schlafzeit ist der Erholungseffekt am Morgen

Ich wünsche Ihnen eine schöne und entspannte Sommerzeit! Ihre Heilpraktikerin Christine Ackermann

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Tarte mit Lemon-Löwenzahncreme und Baiser


Ende April bis Anfang Mai gehen jedes Jahr viele kleine Sonnen in den Wiesen auf. Es ist der Löwenzahn, der sehr nützlich für die Kräuterheilkunde ist. Neben der therapeutischen Anwendung ist er aber auch köstlich in der Küche. Immer wieder gut: Blütenköpfchen, die noch nicht aufgegangen sind, mit Olivenöl leicht anbraten oder die frischen Blätter mit in den Salat schneiden. Ich habe dieses Jahr unsere Beltane-Torte mit Löwenzahn verfeinert. Inspiriert hat mich die englische Lemon-Tarte, die dort sehr oft als Dessert gereicht wird. Hier besonders für meine Hexen-Schwestern und alle anderen Freunde das Rezept.
Für den Teig:
E 125 gr kalte gewürfelte Butter, 250 gr Mehl, 1 TL Zucker,
M 1 Pr Zimt
W Salz, 2-3 EL kaltes Wasser
Möglichst am Vortag zubereiten und über Nacht kühlen, ist das nicht möglich, mindestens 30 min. kalt stellen. Die Zutaten nacheinander zu einem geschmeidigen Teig kneten und zu einer Kugel formen, in einer Schüssel abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Nach der Kühlung eine gefettete und gebröselte Springform so auslegen, dass ein 2-3 cm hoher Rand entsteht. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C etwa 20 min backen, bis der Teig eine goldgelbe Farbe angenommen hat und in der Form auskühlen lassen.

Die Zitronen-Löwenzahn-Creme:
E 4 Eigelb, 200 gr Zucker, 40 gr Butter im heißen Wasserbad cremig rühren, dann zugeben:
M 1 Pr Ingwerpulver
W 1 Pr Salz
H Saft von drei Zitronen
F 2 TL abgeriebene Zitronenschale
weiter rühren, bis die Masse dick wird, danach vorsichtig zwei Handvoll Löwenzahnblütenblättchen unter die Masse heben. die Creme dann heiß in den gebackenen Boden gießen. Löwenzahnblütenblättchen: wie hier zu sehen ist- nur die gelben Blütenfasern verwenden, die aus aus dem Blütenkelch gezupft werden)

 Für den Baiser:
E 4 Eiweiße mit dem Schlagbesen aufschlagen, dann 100 gr. feinen Zucker einrieseln lassen, weiter schlagen, bis alles sehr steif ist. Auf die Zitronen-Löwenzahn-Creme mit dem Spritzbeutel von der Mitte aus spiralförmig die Baisermasse auftragen oder mit einem breiten Messer glatt aufstreichen. Bei 180°C 5-10 min backen, bis die Oberfläche fest und leicht hellgelb ist. Vor dem Anschneiden vollständig auskühlen lassen (ca 1-2 Stunden)

TIPP: In die Mitte der Torte eine voll erblühte Löwenzahnblüte legen. Die Blüte schließt sich bei Einbruch der Dunkelheit – deshalb ist es gut, den Kuchen zu essen, wenn es noch hell ist 🙂