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Gefüllter Gemüse-Paprika in Tomatensauce

Sehr einfach und gut vorzubereiten. Schmeckt sowohl warm, als auch kalt. Als Gesamt-Kochzeit etwa zwei Stunden einplanen. Die Zubereitung erfolgt in zwei Schritten. Zuerst wird die Füllung gemacht und dann werden die  Gemüsepaprika in einer Tomatensauce gegart. Die Angaben in Klammern sind Möglichkeiten, das Grundrezept abzuwandeln.
Füllung: unbedingt kräftig würzen!
E   2 EL Bratöl erwärmen, darin eine ½ geschnittene Lauchstange (M->E) glasig dünsten , dazu 1 geraspelte Möhre anbraten, dann 250 gr Perlgraupen (Hirse, Bulgur) im Gemüse anschwitzen
M   Pfeffer, Oregano, (Gewürzmischung Sonnenkuss v. Sonnentor)
W   etwas heiße Gemüsebrühe angießen bis alles gut bedeckt ist , auf kleiner Flamme ca 20 min ausquellen lassen, danach die Masse   etwas abkühlen lassen, evtl nachwürzen
E   4 mittlere Paprikaschoten geputzt mit der Füllung versehen, etwas Bratöl im Topf erwärmen und die Schoten mit der Öffnung nach unten anbraten
M   mit etwas Chili würzen ( Kümmel, Thymian)
W   die Schoten wenden, von allen Seiten leicht anbraten, mit heißer Brühe ablöschen
H   500 ml passierte Tomaten zugeben, mit geschlossenem Deckel auf kleiner Flamme ca 1 Stunde in der Tomatensauce garen.

F   abschmecken mit Bockshorn (Rosmarien)   E   1 Prise Zucker (¼ TL Honig, Ahornsirup)
M   Schnittlauchröllchen vor dem Servieren

TIPP: Reste der Füllung als Suppeneinlage verwenden oder kalt zum Frischkost-Salat reichen

 

Knusperwaffeln mit Walnuss-Sahne und Orangen

Macht ein bisschen Arbeit – aber die lohnt sich! Es empfiehlt sich, etwa eine Stunde vorab mit den Vorbereitungen zu beginnen. Das Ausbacken der Waffeln ist dann ein Kinderspiel. Am besten sind die Waffeln , wenn sie direkt vom Waffeleisen auf den Teller kommen. Mit den unten angegebenen Mengen können Sie 4-6 Personen glücklich machen. Vom Prozedere her eignen sich diese Waffeln eher dazu, nachmittags zum Tee oder Kaffee gereicht zu werden, geht aber auch als Dessert mit einem kleinen zeitlichen Abstand zum Hauptgericht.

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Zuerst den Teig  mixen:

E   4 Eier, 4 EL helles Mehl

M   1/4 TL Zimt

W   1 Prise Salz, 1/4 L Wasser

H   1/4 L Dinkelmilch natur

F   Abrieb einer unbehandelten Orange

Der Waffelteig sollte sehr dünnflüssig sein und ungefähr 45 min Zeit zum Ausquellen haben.

Danach die Orangen  zubereiten. Dafür drei Orangen schälen und die weiße Haut akkurat entfernen, die Frucht halbieren und danach in Scheiben schneiden. Ich filetiere nicht, da zu dieser Zeit die Orangen noch eine sehr feine Innenhaut haben. In einem flachen Topf etwas Kokoszucker schmelzen lassen, einen TL geriebenn frischen Ingwer einrühren, mit einem EL Wasser ablöschen. Danach vom Herd nehmen und abgetropften Orangenscheiben in der Zucker-Ingwer-Sauce schwenken. Alles zusammen abkühlen lassen.

Für die Walnusss-Sahne 200 ml Schlagrahm mit 1 TL Puderzucker aufschlagen. Wenn die Sahne die gewünschte Festigkeit erreicht hat, vorsichtig 2 EL gemahlene Walnüsse unterheben. Sofort servieren!

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Spätwinter: Kuchen mit Kaniwa und kandierten Früchten

Heute backe ich einen Rührkuchen mit Kaniwa, Mandeln und kandierten Früchten – ganz angepasst an die Jahreszeit. Es hat geschneit, alles ist weiß und kalt. Im Spätwinter gibt es nicht viel Auswahl bei Saison-Obst, keine Beeren. aber tolle Rezepte für leckeres Gebäck mit
Trockenobst, Nuss und Mandelkern.

Für den Kuchen bereitstellen:
E   6 Eigelb, 175 gr brauner Rohrzucker, 250 gr zerlassene Butter
M   1 TL Zimtpulver
W   1 Pr Salz
H   325 gr Dinkelmehl, 1 Päckchen Backpulver, Saft einer 1/2 Zitrone
F    abgeriebene Schale einer 1/2 Zitrone
E    ca 150 ml Milch, 6 Eiweiß aufgeschlagen
E   3 EL Kaniwa-Pulver, 2 EL grob gehackte Mandeln, etwas Milch, evtl. etwas zusätzlichen Zucker
E   100 g Früchtemix kandiert, 100 gr kandierte Belegkirschen

Die Zutaten im Dao-Ernährungszyklus zusammenfügen. Zuerst die Eigelbe mit dem Zucker und der warmen Butter schaumig schlagen, bis der Zucker sich vollständig aufgelöst hat. Den Zimt und das Salz nacheinander unterrühren, dann das Mehl mit dem Backpulver gesiebt einarbeiten. Den Zitronensaft zuerst und dann die geriebene Schale zum Teig geben. Soviel Milch zugeben, dass der Teig geschmeidig wird. Nun vorsichtig den Eischnee unterheben. Die Masse in zwei Hälften teilen. In die eine Hälfte die Mandeln, das Kaniwa-Pulver und die Milch, nach Geschmack zusätzlich etwas Zucker, in die andere Hälfte die zuvor in Mehl gewendeten kandierten Früchte geben. Die Konsistenz beider Teige soll etwa gleich sein. In eine mit Backpapier ausgelegte Form füllen.

Kaniwa - Früchte - Kuchen

Glatt streichen und im vorgeheizten Ofen bei 170° C etwa eine Stunde backen. Bei der Stäbchenprobe darf kein Teig mehr anhaften. Auskühlen lassen, aus der Form nehmen und bis zum Genuss im Backpapier luftdicht verpacken. Dieser Kuchen lässt sich gut vorbereiten und schmeckt am Tag nach dem Backen noch besser.

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Foto: NusHub, Wikimedia

 

Info zu Kaniwa: lat: Chenopodium pallidicaule bekannt als qañiwa, qañawa oder qañawi, Quechua, Canihua, Canihua, Cañahua, Cañahui, Kaniwa ist ein Gänsefußgewächs, eng verwandt mit Quinoa (Chenopodium quinoa). Kaniwa hat wichtige vorteilhafte Eigenschaften wie Toleranz von Hochgebirgsbedingungen, hoher Proteingehalt, hohe antioxidative Kapazität, hohen Phenolgehalt und Fehlen von Saponinen.  Quelle: Wikipedia