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Apfel-Quark-Dessert

Frühlingsfrisch und sehr simpel zuzubereiten für das Ostermenü oder auch schon mal vorher. Die meisten Zutaten habe ich immer zu Hause: Äpfel, Quark, Zitrone und mehr braucht es fast nicht.

H  2-3 säuerlich-aromatische Äpfel mit Schale, aber ohne Kerngehäuse raspeln, mit etwas Zitronensaft beträufeln und beiseite stellen
Separat zubereiten:
F abgeriebene Schale einer halben Zitrone
E   2 Eier, 2 EL Zucker alternativ Agavensirup oder Honig, 50 gr flüssige Butter cremig rühren
M   1/4 TL Zimtpulver unterrühren
W   1 Prise Salz zufügen
H   500 gr fettarmer Quark, 2-3 TL Zitronensaft unterheben
Nun abwechselnd mit den gehobelten Äpfeln in hohe Gläser schichten, vor dem Servieren etwas kalt stellen

Rote Variante ( ohne Foto) Auch sehr fein: die Äpfel durch eine Mischung von Preiselbeeren (eingemacht mit Zucker) und frischen Granatapfelkernen ersetzen, dann die Zitrone nur für die Quarkcreme verwenden

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Morgensuppe für Melany

Liebe Melany,
speziell für Dich und für alle Menschen, die morgens gestärkt in den Tag gehen möchten, hier das Grund-Rezept für eine gut bekömmliche Dinkelsuppe, gekocht im DAO-Kochzyklus nach den Fünf Elementen:

E 2-3 EL Dinkelgrieß trocken im Topf anwärmen – unbedingt rühren, damit nichts anbrennt
M Zimtpulver, Cardamonpulver zufügen
W eine Prise Salz, kochendes Wasser – soviel angießen bis die gewünschte Konsistenz entsteht
H getrocknete, klein geschnittene Aprikosen oder anderes Trockenobst etwas mitkochen lassen
F etwas geriebene Zitronen- oder Orangenschale
E nach Belieben: Dinkelmilch oder Kokosöl

Durch Abwandlungen der Zutatenliste (kann ich Dir per Email senden) wäre jeden Tag eine andere Variante dieser Suppe möglich. Gutes Gelingen!
Weitere Anregungen findest Du auf diesem blog unter: Warmes Frühstück

Kaffee, Tee und Kakao aus Sicht der TCM

Zuerst die gute Nachricht: aus Sicht der TCM ist es möglich, Kaffee, Tee und Kakao so herzustellen, dass diese Getränke mit ruhigem Gewissen in Maßen getrunken werden können! Es gibt kaum ein gebräuchliches Lebensmittel, dass bei mäßigem Gebrauch schädlich ist – bekanntlich macht allein die Dosis das Gift.  Allerdings: diese Getränke sind nicht für Jedermann zu jedem Zeitpunkt geeignet. Wichtig beim Gebrauch dieser Genussmittel sind die Fragen:  wo befindet sich der Mensch (Wetter, Klima, Jahreszeit), was kommt rein (Zutaten), wie ist die Verdauung,  und in wer nimmt es zu sich (Alter, gesundheitlich-energetische Verfassung).  Da viele meiner Patienten gern Kaffee und Tee trinken und besonders die Kinder auch Kakao, hier ein paar Anregungen:

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Kaffee – bekömmlich und traditionell gekocht: Dazu brauchen Sie einen kleinen Topf, in dem 1-2 Tassen kaltes Wasser  zum Kochen gebracht werden. Wenn das Wasser sprudelt, den Topf vom Feuer ziehen, pro Tasse 2 gestrichene Teelöffel fein gemahlenes Kaffeepulver (F) einrühren, alles 2-3 mal kurz aufkochen, dabei umrühren. Dann nacheinander unter Rühren zufügen: E: 1-2 TL Zucker, M: 1-2 Cardamonkapseln gemörsert, W: 1 pr Salz. Zum Schluss noch einmal aufkochen, umrühren, absieben und in vorgewärmte Tassen füllen und genießen.

Gut: maximal 1-2 Tassen pro Tag für Erwachsene, nach dem Essen, um die Verdauung mild zu befördern (Bitterstoffe) nicht geeignet für: Menschen mit unruhigem Schlaf, trockener Haut, Untergewicht, Heranwachsende

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Kakao  – immunstärkend und nährend: In einem kleinen Topf Wasser in gewünschter Menge erhitzen, darin pro Tasse 1 TL Kakaopulver (F) aufschäumen, dann nacheinander zufügen: E: Honig, Ahornsirup, Rohrzucker nach Geschmack, etwas erwärmte Sahne oder Hafermilch, M: etwas Zimtrinde , 1 Gewürznelke, W: 1 Pr Salz. Jeweils zwischen den einzelnen Wandlungphasen (E, M, W) die Flüssigkeit aufkochen lassen und umrühren. Zum Schluss ebenfalls durch ein Sieb in eine vorgewärmte Tasse gießen und genießen.

Gut: 1-2 Tassen pro Tag für Kinder und Erwachsene, die nicht an Übergewicht leiden, schlaffördernd, beruhigend, wärmend

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Schwarztee und Grüntee – sollten zum täglichen Gebrauch an die Jahreszeit angepasst werden.  Jeder Tee ist ein Ergebnis eines Aufgusses aus Einzelpflanzen oder einer Pflanzen- Mischung. Jede Pflanze hat ein bestimmtes Wirksprektrum. Schwarztees und noch mehr Grüntees wirken in unserem Körper – auch, wenn sie heiß getrunken werden – abkühlend und ableitend. Jeder kann bemerken, dass sich nach dem Teegenuss die Harnflut erhöht. Auch chronisch kalte Hände und Füße können, besonders bei Kälte, mit regelmäßigem, in großen Mengen genossenem Tee zusammenhängen. Da Grüntee extrem abkühlend ist, eignet sich Schwarztee durch seine Fermentierung eher als Grüntee, im Winter getrunken zu werden. Wenn man sich für Tee entscheidet, dann kann die abkühlende Wirkung bei kaltem Wetter mit folgenden Zusätzen gemildert werden: Chili, Zimt, Nelken, Ingwer getrocknet und Fenchelsamen. Im Sommer kann die kühlende Wirkung der Schwarz- und Grüntees durch Zusatz von Minze Zitronen-  oder Orangensaft noch erhöht werden.