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Gefüllter Gemüse-Paprika in Tomatensauce

Sehr einfach und gut vorzubereiten. Schmeckt sowohl warm, als auch kalt. Als Gesamt-Kochzeit etwa zwei Stunden einplanen. Die Zubereitung erfolgt in zwei Schritten. Zuerst wird die Füllung gemacht und dann werden die  Gemüsepaprika in einer Tomatensauce gegart. Die Angaben in Klammern sind Möglichkeiten, das Grundrezept abzuwandeln.
Füllung: unbedingt kräftig würzen!
E   2 EL Bratöl erwärmen, darin eine ½ geschnittene Lauchstange (M->E) glasig dünsten , dazu 1 geraspelte Möhre anbraten, dann 250 gr Perlgraupen (Hirse, Bulgur) im Gemüse anschwitzen
M   Pfeffer, Oregano, (Gewürzmischung Sonnenkuss v. Sonnentor)
W   etwas heiße Gemüsebrühe angießen bis alles gut bedeckt ist , auf kleiner Flamme ca 20 min ausquellen lassen, danach die Masse   etwas abkühlen lassen, evtl nachwürzen
E   4 mittlere Paprikaschoten geputzt mit der Füllung versehen, etwas Bratöl im Topf erwärmen und die Schoten mit der Öffnung nach unten anbraten
M   mit etwas Chili würzen ( Kümmel, Thymian)
W   die Schoten wenden, von allen Seiten leicht anbraten, mit heißer Brühe ablöschen
H   500 ml passierte Tomaten zugeben, mit geschlossenem Deckel auf kleiner Flamme ca 1 Stunde in der Tomatensauce garen.

F   abschmecken mit Bockshorn (Rosmarien)   E   1 Prise Zucker (¼ TL Honig, Ahornsirup)
M   Schnittlauchröllchen vor dem Servieren

TIPP: Reste der Füllung als Suppeneinlage verwenden oder kalt zum Frischkost-Salat reichen

 

Vital-Salate

Der Sommer lässt auf sich warten – sind es nun die Eisheiligen oder nur einfach trüb-kaltes Frühlingswetter? Vielleicht wird es bald warm…  mein Appetit sagt mir schon jetzt: Mehr Frisches! Nach Sprossen und gekeimten Körnern, die im zeitigen Frühjahr als knackige Ergänzung  zu gekochtem Essen dienten, können nun bei warmem und trockenem Wetter wieder vermehrt Salate und Smothies aus grünen Blättern und Kräutern verzehrt werden. Blattsalate und andere innerlich kühlende Zutaten wie zum Beispiel Tomaten, Gurken, Orangen, Yoghurt sind nur als Sommeressen gut  geeignet! Warum? Ist es draußen kalt und nass, erzeugen sie bei den meisten Menschen innerlich ein energetisches Ungleichgewicht. Erscheinungen wie Frieren und Verdauungsbeschwerden, auch dauerhafte gesundheitliche Störungen sehe ich immer wieder in meiner Praxis.
Am Besten eignen sich immer Zutaten, die zur Saison in unserer Klimazone gewachsen oder die aus der vorherigen Ernte noch gelagert sind: Feldsalat, Rucola, Blattspinat, Karotten, rote Bete und Frühlingszwiebeln. Und so geht es:
Zuerst die Zutaten für eine Portion nacheinander geputzt, gewaschen und zerkleinert in eine Schale geben, die Angaben vorn ist das Grundrezept, in Klammern sind die Alternativen passend zum Geschmack des Fünf-Elemente-Zyklus:
F    grüne Salate (Chicoree, Kohlrabigrün, Löwenzahnblätter, Mangoldblatt)
E    1-2 zarte Möhren,1/2 Banane, 2-3 EL Leinöl, 1 TL Honig (Rote Bete, Gemüsepaprika, Birne, Olivenöl, Ahornsirup)
M 1/4 TL frisch geriebener Ingwer (Frühlingszwiebeln, Radieschen, Kohlrabi)
W  Sojasauce, frische Pilze fein geschnitten (Salz, gekochte Hülsenfrüchte, Tofu)
H 1-2 TL Balsamico-Essig, Petersilie  (Obstessig, Zitronensaft, Tomaten, Sprossen)
F  1 Pr  Bockshornkleesamen gemahlen (Curcuma, geriebene Zitronenschale)
E   geröstete Sonnenblumenkernen  (Sesam, Leinsamen, Nüsse)
M   Schnittlauch fein geschnitten  (Schalotten, Chilis)

Alles gut durchmischen – Guten Appetit

TIPP: Frische Salate sind am besten als Mittags-Imbiss geeignet – mit wechselnden Zutaten kommt keine Langweile auf. Für das Essen außer Haus können die vorbereiteten trockenen Zutaten schichtweise in eine Box oder in ein großes Glas gefüllt werden. Die flüssigen Zutaten in einer separaten Flasche oder einem kleinen Glas mischen und vor dem Essen gut verschüttelt drüber geben.

Zitronen – Hähnchen

Ein Huhn oder Hähnchen ist dem Holz-Element zugeordnet und repräsentiert die aufsteigende Frühlingsenergie. Als Suppe zubereitet wirkt es deshalb innerlich aufbauend und wird zusammen mit unterstützenden Gemüsen und Kräutern gern als Aufbaukost nach Krankheiten und Kraftverlust verwendet. Auch unsere einheimische Tradition kennt „die Hühnersuppe für die Gesundheit“. Hier ein schönes Rezept für ein frisches Hähnchen – wie immer ist die Zubereitung unkompliziert. Allerdings muss vor der Zubereitung das Fleisch etwa einen Tag in der Marinade liegen. Für die Marinade nacheinander zusammen mischen:
E Olivenöl
M Pfeffer, Paprika, Zitronenthymian
W Salz
H Saft einer Zitrone
F abgeriebene Schale einer Zitrone
E etwas Ahorn- oder Agavensirup
M 2-3 EL Gin oder anderer Kräuterschnaps
Das Hähnchen zerteilen und die Brust- und Keulenstücke mit der Marinade übergießen. Etwa 24 Stunden kühl stellen, die Fleischstücke ab und zu wenden. Die Resten des Hähnchens (Rücken, Flügel, Innereien) zusammen mit Suppengemüse in kaltem Wasser ansetzen und etwa 2 Stunden kochen lassen. Die Brühe abseihen, Geflügelreste Gemüse wegwerfenund bis zum nächsten Tag kühl stellen. Nach 24 Stunden die Hähnchenteile aus der Marinade nehmen und in Bratöl kräftig anbraten. Mit etwas Marinade ablöschen und zugedeckt auf kleiner Flamme fertig garen. Das knusprige Hähnchen aus dem Bratenfond nehmen und im Ofen warm halten. Für einen ausreichenden Bratenfond abwechselnd die Hühnerbrühe (alternativ gekörnte Geflügel- oder Gemüsebrühe) und die restliche Marinade angießen. Die Sauce nach Belieben noch etwas einkochen lassen und mit etwas Mehlbutter (kalte Butter mit Mehl 1:1 verknetet) sämig machen. Einen gute Ergänzung dazu ist Broccoli und Süßkartoffelpüree.