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Frühlingskur 2017

Im Frühling einige Tage den Organismus bei der Entgiftung und Reinigung unterstützen hat sich bewährt. In Eigenverantwortung kann für eine festgelegte Zeit die Ernährung umgestellt werden, gleichzeitig die körperliche Bewegung verbessert und die geistige Belastung in dieser Zeit reduziert werden. Allen Menschen, die wegen mangelnder Erfahrung oder wegen ihres Gesundheitszustandes, ihres Alters oder anderer Gründe unsicher sind, empfehle ich eine persönliche Anfrage oder eine Rückfrage bei einem damit erfahrenen Menschen.

Mindestes 6, besser 9 oder 12 Tage dafür einplanen. Ideal ist es in der abnehmenden Mondphase anzufangen. Am Neumondtag kann ein Ruhetag ohne Arbeit und Termine eingelegt werden, an dem entweder nur Flüssigkeiten wie Säfte, Wasser, Tee zu sich genommen werden oder fein pürierte Suppen. An diesem Tag kann auch besonders gut die Entgiftung der Haut durch nur einen saunieren bei milder Hitze bei 60°C unterstützt werden. Es ist gut, schon Sauna-Erfahrungen gesammelt zu haben um zu wissen, wie der Kreislauf reagiert. Auf jeden Fall dann mehr Wasser trinken. Nach Neumond langsam über den gleichen Zeitraum wie die Abbauzeit die Ernährung wieder aufbauen. Dabei kann schon im Vorfeld überlegt werden, was entweder ganz oder teilweise für eine gesündere Ernährung aufgegeben werden sollte.

In diesem Jahr sind die geeigneten Zeiten für die Kur vom 13.3. bis 28.3.= Neumondtag und vom 12.4. bis 26. 4.=Neumondtag. Ab 29.3. bzw ab 27.4 können dann einige Aufbautage folgen. Ab Mai verändert sich die innere und äußere Energie von der Frühjahrs- zur Sommerqualität.

Die Kur besteht aus drei Hauptmahlzeiten mit warmem Essen. Wichtig ist gekochtes oder im Ofen gebackenes Essen aus Gemüse und Kräutern, damit der Verdauungstrakt genügend Wärme zum verdauen und ausleiten bekommt. Dazu in kleinen Mengen frische Keimlinge und Sprossen, etwas Obst und eine Handvoll Nüsse, Samen oder Trockenfrüchte. Eine kleine Menge gekochte Hülsenfrüchte ( getrocknete Bohnen, Erbsen, Linsen, Kichererbsen) oder Reis ergänzt das Gemüse sinnvoll. Alles natürlich möglichst regional, saisonal und unbehandelt.Gemüse: Broccoli, Chicoree, Fenchel, Möhren, Paprika, Pastinaken, Rote Bete, Topinambur, Lauch, Zwiebeln, Radieschen, alle Kohlarten, Süßkartoffel, Kürbis, selten Kartoffel
frisch: Sauerkraut, Rettich, Feldsalat, Rauke, Postelein, Spinat, Brennnessel, Bärlauch, Löwenzahn, Dill, Kerbel, Rosmarin, Salbei, Thymian, Algen. Alle Gemüse und Salate zur besseren Verdauung mit Essig/Zitrone und etwas Öl marinieren und 5 min an der Luft fermentieren lassen.
Sprossen von: Amarant, Kichererbsen, Linsen, Luzerne, Rettich
Obst: Äpfel, Birnen, Pampelmusen, Ananas, Papaya ( Bitterstoffe, Verdauungsenzyme) alles in kleinen Mengen maximal 1-2 x täglich 1/2 Frucht, nur eine Sorte
Zusätzlich: Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln ( 3-5 Stück/Tag) oder maximal 1 EL Sesam, Amarant, Qinoa, oder 2-3 Stück Trockenfrüchte, maximal 1 EL Öle oder pflanzliche Margarine.

In dieser Zeit sollten alle alle tierischen Produkte  ( Ei, Milch, Qurk, Yoghurt, Molke, Käse, Wurst, Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte ) und auch Brot, Kuchen, alle anderen Getreideerzeugnisse, Flocken, Körner, alle Süßigkeiten und Süßmittel, auch Honig, Rohrzucker, Ahornsirup u.ä. weggelassen werden. Unbedingt vermeiden: alle Genussmittel wie Schokolade, Alkohol, Bohnenkaffee schwarzer, grüner, weißer Tee, kohlensäurehaltige Wasser, alle Mixgetränke wie Limo, Cola, Eistee, u.ä, auch keine Fitness- oder Vitaldrinks

Zusätzlich, auch wenn kein Durst besteht, gleichmäßig über den Tag verteilt ca 2-3 Liter trinken: 2 Liter Leitungswasser 15 min gekocht, Kräutertees, eine Mahlzeit kann ersetzt werden mit verdünnten reinen Gemüse- oder Obstsäften ohne Zucker- oder anderen Zusätzen

Zusätzliche Maßnahmen unterstützen die Kur. Morgens 30 Minuten flott laufen oder gehen, Ölziehen, Trockenbürsten, wechselwarme Duschen oder Kneippen. Mittags 30 Minuten im Freien spazieren gehen, danach 1 Stunde hinlegen mit feuchtwarmem Leberwickel, dabei Kopf und Beine erhöht lagern. Abends 30 Minuten leichte Körperübungen wie Yoga, Qigong oder Gymnastik, kreative Tätigkeiten: Tagebuch schreiben, malen, 30 Minuten Meditation oder Atemübungen am offenen Fenster oder im Freien, möglichst zeitig vor Mitternacht ins Bett, reichlich schlafen und Aufstehen ohne Wecker. Empfehlenswert für die gesamte Zeit ist „Medienfasten“: Internet, Handy, Fernsehen, Zeitungen weit weg legen.

Ab Aufbauphase möglichst noch einige Tage ohne Kuchen, Wurst, Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Genussmittel wie Kaffee, Schokolade und Alkohol auskommen. Stark gezuckerte Speisen und Getränke, Knabbermischungen, Milch, Fertigprodukte, sowie fettiges, salziges Essen meiden.

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Frühling 2017 aus Sicht der TCM

In diesem Jahr war der energetische Frühlingsbeginn etwa um den 15. Februar. Diese Berechnung richtet sich nach dem Sonnenzyklus. Der Frühlingsbeginn zeigt die veränderte Energie in der Natur an: die Keimlinge – noch versteckt im Boden – beginnen sich aufwärts zu bewegen, obwohl das Wetter noch winterlich sein kann.  Nicht täuschen lassen: was außen noch lange nicht so aussieht (Winterwetter) ist innen (Bäume, Pflanzen) schon im Umschwung begriffen. Der meterologische Frühlingsbeginn kommt diesem Prozess  am Nächsten, er hat einen fixen Termin  am 01. März. Unser kalendarischer Frühlingsanfang am 21.März bezeichnet die Tag-und-Nacht-Gleiche/Equinox  und ist nach dem Sonnenzyklus und auch energetisch gesehen bereits die  Frühlingsmitte.

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Die Frühlingszeit ist im Elemente-Zyklus dem Holz zugeordnet mit den energetischen Organbezügen zu Leber und Gallenblase. Das bedeutet, dass in der gesamten Frühlingszeit von Mitte Februar bis Ende April diese beiden Organsysteme, aber auch die dazugehörenden Strukturen wie die Meridiane, die Emotionen Zorn und Traurigkeit, die Sinnesorgane Augen und die Körperregionen wie Kopf und Hüfte therapeutisch besonders gut beeinflussbar sind. In der Frühlingszeit können sich aber auch vermehrt Störungen in diesen Bereichen bemerkbar machen.

In unserem eher kalten mitteleuropäischen Klima mit unbeständigem trüb-feuchtem Winter und später Erwärmung ist der gefühlte Frühling also tatsächlich erst im März oder April da. Bis dahin sollte man sich auch mit der Kleidung und mit dem Essen noch angepasst an das kalte Wetter verhalten: warme gekochte Speisen, warme Getränke, einen Schal und eine Kopfbedeckung  im Freien tragen – auch wenn es sonnig ist!  Zu frühes Abwerfen der warmen Kleidung  führt dann zu den oft gesehenen Schnupfennasen, bei der pathogene Energie (PE: Kälte, Wind, Feuchtigkeit) von außen in den Körper eindringt. Diese Ursache für Schnupfen, Husten, Hals- und Ohrenschmerzen ist ebenso häufig anzutreffen, wie die viel beschworenen „Ansteckungen“, bei denen es  sich aus Mangel an körpereigener Abwehr um eine Übertragung von Keimen von einem Menschen auf den anderen handelt. Beides sollte logischerweise auch unterschiedlich behandelt werden. Es gibt allerdings auch innere Ursachen: das typische „Nase voll“- Repertoire als Antwort auf chronische Überforderung, Stress, Schlafmangel u. ä. oder Störungen des Immunsystems, die sich z.B. durch Reaktionen im Frühjahr zeigen können. Am besten ist es, vor einer Erkrankung die nötigen Zusammenhänge zu verstehen und die nötigen Vorkehrungen zu treffen. Wenn sich Symptome zeigen, sollte schnell gehandelt werden, bevor äußere Störungen tiefer in den Organismus vordringen oder innere Ursachen zu chronischen Krankheiten führen.

Sauna und Trockenbürsten, Ölziehen und Kneipp sche Güsse kurbeln schon im zeitigen Frühjahr die Entgiftung an. Frühjahrskuren mit ausleitenden , bitter-kalten Kräutern und Tautreten im Freien ist  erst sinnvoll, wenn es draußen schon ein klein wenig mild ist – sonst ist Frieren und innere Abkühlung unangenehme Begleiterscheinung. Ebenfalls hilfreich ist die Kenntnis des Mondstandes. Unser Organismus reagiert zu abnehmendem Mondstand und am Neumondtag besser auf Ausleiten und Entgiften und zum zunehmenden Mond besser auf aufbauende und einspeichernde Maßnahmen. Dieses alte Wissen erleichtert so die eigene Bewegung im Fluss der Energien und hilft bei der Planung. In diesem Frühjahr sind gute Zeiten um auszuleiten und zu entgiften vom 13.3. bis 28.3. und vom 12.4. bis zum 26.4. Die beste Zeit zum aufbauen und einspeichern  zB. von Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen  folgt dann unmittelbar auf den Neumondtag für etwa zwei Wochen. Ab Ende April wandelt sich die Frühlingsenergie in einer Übergangsphase von etwa 18 Tagen in Sommerenergie um.

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Eine fröhliche, sonnige Frühlingszeit und entspannte Oster -Tage wünscht

Christine Ackermann

Das Chinesische Neujahr am 28.01.2017

Unser Neujafireworks-chin-neujahrhr in der westlichen Welt beginnt nach dem gregorianischen Kalender traditionell mitten im Winter am ersten Januar. Der Beginn des neuen Jahres in Asien richtet sich nach dem Mondkalender. Immer am zweiten Neumond nach Wintersonnenwende (21.12.) wird damit der energetische Beginn des Jahres gefeiert. Diese Daten sind nicht willkürlich gewählt, sondern sind die Summe aller empirischen Beobachtungen und Erfahrungen der Ahnen. Auch wenn es in diesem Fall die Tradition der Chinesen ist, so treffen die energetischen Gegebenheiten ebenso auch in Europa oder Amerika zu.

feuer-hahnVom 28.1. 2017 bis 15.2.2018 wird im chinesischen Kalender nach den Rhythmen des IGing das Jahr des Feuer-Hahn sein. Die Macht des Affen-Jahres geht langsam zu Ende: die Verdunkelung des Lichtes nahm im Affenjahr zu und das Yang wurde verdrängt. Nun im Jahr des Feuer-Hahn herrscht eine aufsteigende Frühlings-Energie: das Licht vertreibt die Dunkelheit, so wie das Krähen des Hahnes den Sonnenaufgang ankündigt.

Dieses Jahr des Hahns bezieht sich in der energetischen Definition auf die Nierenenergie und zeigt ein Ungleichgewicht zwischen Yin und Yang. Feuer im Zusammenhang mit dem Speicherorgan Niere bedeutet eine Tendenz zu Yin (Substanz)- Mangel, Leere Hitze und Blut Hitze. Medizinisch deutet das Jahr auf Entzündungen hin, vor allem aufgrund einer Auszehrung des Substanzen des Körpers. Die Entzündungsherde könnten schwer zu finden sein, sie sind am ehesten in der Tiefe des Köpers im unteren Bereich und in der Blutschicht zu suchen. Die Feuer-Hahn-Energie deutet auf vermehrte Niere-Pathologien hin, vor allem Nierenbeckenentzündung, Hämaturie, Blasenentzündung, aber auch ZNS-Beschwerden wie Hirnhautentzündung usw. Die aufsteigende Leere Hitze kann das Zentrale Nervensystem, das Hirn und die Sinnesfunktionen erreichen.

Wirtschaftlich und ökonomisch kann das Jahr schwierig werden. Das Yin ist sehr gefährdet (Geld und Sicherheit). Eine gute Maßnahme wäre, das Yin (Geld) in materiellen Werten (Gold, Grundstücke, Immobilien) zu bewahren, nichts auf Kredit zu kaufen oder in „Wertpapieren“ anzulegen und unnötigen Ausgaben zu vermeiden.

Die politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklung geht leider weiter in die Richtung Unruhe, Gewalt und Bürgerkrieg, staatlicher Überwachung und Verschleierung. Wir leben anscheinend in einer Demokratie, so wird es zumindest behauptet, aber es gibt zunehmend Einsätze der Polizei und Armeen, Kriege, Kamera- und Handy-Überwachung gegen die eigene Bevölkerung.

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Das Hexagramm des Jahres (Die Wiederkehr) Nr. 24 zeigt den Aufbruch des Yangs gegen die Macht des Yins. Das Aufkommen des Lichtes kann positiv oder negativ betrachtet werden. Es ist eine sehr kraftvolle Energie, deshalb Vorsicht mit zuviel Aktivität und Überforderung. Es ist auch das Jahr der Auszehrung, von Stress, Burn out und von Schlafstörungen. Deshalb regelmäßige Pausen einlegen, die Schlafzeiten nicht verkürzen und regelmäßig eine Auszeit in der Natur nehmen. Das Yin wird ebenfalls gestärkt durch gutes und ausreichendes Essen. Darüber hinaus hält Ihre Naturheilpraxis Hilfe mit Kräutern, Akupunktmassage und anderen energetischen Therapien bei medizinischen Problemen und zur Gesundheitspflege bereit.