Das Erde-Hund Jahr 2018

 

Das chinesische Erde – Hund – Jahr vom 16.Februar 2018 bis 04. Februar 2019 bezieht sich auf die Zyklen des uralten Weisheitssystems  IGING. Dabei verbinden sich die fünf Himmels-Stämme, die Wandlungsphasen Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser mit den zwölf Erdezweigen / Tierkreiszeichen Ratte, Büffel, Affe, Schwein, Pferd, Schlange, Hahn, Schaf, Tiger, Hase, Drache und Hund. So ergeben sich immer wieder wechselnde Kombinationen und Jede taucht nur einmal innerhalb eines 60-iger-Jahres-Zyklus auf. Danach beginnt ein neuer Durchlauf. Beginn und Ende eines Jahres werden nach dem Frühlingspunkt berechnet, der um den zweiten Neumond nach Wintersonnenwende liegt.

Eine der Zuordnung zum Tierkreiszeichen Hund ist das energetische System Kreislauf. Aus Sicht der TCM verstärkt die Energie des Jahres, was schon vorhanden ist. Das heißt: Das Erde-Jahr wird aufgrund seiner energetisch nährenden Aspekte gut sein für Menschen, die Mangelsymptome im Bereich Kreislauf, Blutbeschaffenheit und Blutmenge und auf der nicht- substanziellen Ebene Probleme mit Lebensfreude und Antrieb haben. Das Jahr wird einen weniger günstigen Einfluss auf Füllesymptomatiken ausüben wie: Stau und Verstopfungen im Blutkreislauf durch hohen Cholesteringehalt, Gelenk- und Bindegewebsprobleme durch vermehrte Harnsäure und auf der geistig-seelischen Ebene kann es Verwirrtheit und Demenz vwerstärken wenn diese durch Verkalkung und Verstopfung der Hirngefäße verursacht sind.

Bei all diesen astrologischen Betrachtungen sollte man immer eins bedenken: Jedes Jahr hat seine besonderen Qualitäten, die immer hier oder da Vorteile und Einschränkungen bringen. Energetisches Wissen hilft, gut damit umzugehen und manche Hürden zu nehmen.

Meine therapeutische Empfehlung für das Erde – Hund – Jahr lautet daher:

– Achten Sie auf eine qualitativ hochwertige Ernährung mit viel Saison-Gemüse und etwas Obst

– Trinken Sie jeden Tag etwa einen Liter gekochtes Wasser möglichst körperwarm

– Reduzieren Sie den Konsum von tierischem Eiweiß, besonders von Wurst, Fleisch, Käse

– Senken Sie den Verbrauch von Zucker und Mehl, essen Sie wenig Brot, Kuchen, Pasta, Süßes

– Bewegen Sie sich täglich etwa eine Stunde an der frische Luft: Körperübungen, Laufen oder flottes Gehen und Atemübungen. Shoppingtouren und andere Besorgungen zählen dabei nicht

Meine kurze Erläuterung der Qualität des Erde – Hund – Jahr 2018/19 geht vorwiegend auf die energetisch- medizinischen Aspekte ein. Es gibt natürlich auch andere Möglichkeiten, das Erde-Hund- Jahr zu betrachten. In einigen Horoskopen las ich:

“ es wird ein gutes Jahr, aber auch anstrengend. Sein Sprichwort ist Aktion. Sie werden glücklich sein, aber auch frustriert, ausgeruht, müde, fröhlich und gelangweilt sein – eben wie ein Hund!“

In diesem Sinne – ich wünsche Allen ein gutes, fröhliches und entspanntes Erde – Hund – Jahr

Ihre HP Christine Ackermann

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Winterzeit 2017/ 2018 aus Sicht der TCM

Nach der Übergangszeit von Herbst zu Winter beginnt am15. November die Winterzeit. Diese Einteilung der  Jahreszeiten meint immer die energetischen Inhalte – also  die Wandlungen von Yang zu Yin und wieder zu Yang im ewigen Kreislauf. Das äußere Wetter ist nicht immer konform mit der inneren Energie in unserer Umwelt. Manchmal schneit es im November das erste Mal und die Temperaturen sinken unter den Gefrierpunkt, aber es kann auch wieder wärmer werden, wie manchmal an Weihnachten.

Jede Jahreszeit dauert etwa 72 Tage. Der Winter 2017-2018 geht in den letzten Januartagen zu Ende. Dann beginnt die Übergangszeit zum Frühling. Energetische Winter-Mitte ist der 21.Dezember – es ist der Zeitpunkt der längsten Dunkelheit und der längsten Nacht. Die Yin-Energie hat sich zu diesem Zeitpunkt maximal ausgebreitet und das Yang hat sich soweit wie möglich zurückgezogen. In der Monade entspricht dieser Zustand diesem Bild: oben = Süden / Sommer ist das große Yang: hell mit dem kleinen Yin-Punkt in der Mitte. Unten Yin = Norden / Winter ist das dunklere Feld mit dem kleinen hellen Yang-Anteil in der Mitte.
Yin Und Yang, Gegenstück, ErgänzungDas große Yin wird durch die tiefer stehende Sonne, kurze Tage, Kälte und trübes Licht angezeigt. diese Veränderungen entsprechen dem Bild des großen Yin. In der Pflanzenwelt wirkt sich das große Yin  in der äußeren Erscheinung so aus: Bäume und oberirdische ausdauernde Pflanzen sind äußerlich starr und blattlos. Im Inneren haben sich Säfte und Wärme ins Mark und die Wurzeln zurück gezogen. Einige Tiere halten Winterschlaf. Auch da ist Körperwärme tief im Inneren gespeichert und die Aktivität (Yang) von Stoffwechsel und Blutkreislauf ist abgesenkt.

Wir Menschen haben als biologisches System ähnliche Anpassungen wie in der Tierwelt. Auch unserer Yang  zieht sich ins Innere zurück. In der TCM – Pulsdiagnose erscheint diese Zurückziehung des Yang  als veränderte Pulsqualität hin zu tief und kurz. Unser Organismus schützt sich vor äußerer Kälte, indem das Abwehr Qi – auch genannt Wei-Qi im Immunsystem eine unsichtbare Barriere aufbaut, um äußere pathogene Einflüsse wie Kälte und Krankheitserreger abzuwehren. Durch den Überschuss an Yin-Energie sind viele Menschen verstärkt ruhebedürftig, haben durch das fehlende Yang weniger Antrieb und mehr Appetit.

Die dunkle JahreszeitWinter, Baum, Outddor, Natur, Kälte kommt eigentlich  unserem natürlich angelegten biologischen Bedürfnis nach vermehrtem Schlaf und Ruhe in dieser Zeit entgegen. Historisch wurde im Winter noch bis ins frühe 19. Jahrhundert als Ausgleich zur langen Sommerzeit viel mehr geschlafen, auch notwendigerweise durch die damaligen Wohn- und Arbeitsbedingungen. Heute machen es flächendeckende Heizung und Beleuchtung möglich, Tag und Nacht zu arbeiten und die Freizeitbeschäftigungen ebenso zeitlich unbegrenzt auszudehnen. Auch unsere Ernährung entspricht oft nicht mehr den Bedürfnissen, die unser Organismus in dieser Jahreszeit hat. Sommergemüse und Obst ganzjährig mögen ein großer Fortschritt sein, aber gesundheitsfördernd sind Tomaten, Erdbeeren und Kopfsalat im Winter nicht. Traditionell bestand  bei unseren Ahnen das Essen aus gehaltvollen Zutaten, die wärmend und nährend sind.

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Schlafrhythmus, Lebensweise und Ernährung an die Jahreszeit anzupassen – das ist auch heutzutage wünschenswert! Warum? Weil wir leistungsfähiger und gesünder bleiben, wenn wir uns bedarfsgerecht versorgen und leben. Das ist nicht schwer. Und gute Laune macht es auch!

Einen schönen Winterbeginn wünsche ich Ihnen / Euch Allen!

Essenzen aus Lavendel, Ringelblumen und Schafgarbe

Bevor das regnerische und trübe Wetter anfängt ist es Zeit, die letzten blühenden Kräuter zu sammeln. Gut ist die Zeit um Mittag, wenn die Sonne die Feuchtigkeit getrocknet hat und die Blüten voll geöffnet sind. Während man im Hochsommer die ersten Blütenpflanzen gut als Tee trocknen oder in Öl einlegen kann, ist es besser, diese letzten Pflanzen in Alkohol zu konservieren. Die Gefahr der Schimmelbildung entfällt durch den Alkohol (scharf, warm, trocknend) und er löst die gespeicherten Substanzen des Sommers vollständig heraus.

Zubereitung der Essenzen

Eine helle Glasflasche mit dicht schließendem Deckel locker mit den fein geschnittenen Kräutern füllen. Darauf 38-50% Alkohol geben. Ich verwende meist Doppelweizenkorn, aber auch ein hochprozentiger Obstbrand ist gut geeignet. Die Flüssigkeit soll die Kräuter gut bedecken. Die Flasche für 6-8 Wochen an einen hellen Platz stellen und immer mal wieder schütteln, ggf auch etwas Alkohol nachfüllen. Die Essenz kann verstärkt werden, indem man die Flüssigkeit nach einigen Wochen abseiht, die Rückstände der Kräuter gut ausdrückt und die so gewonnene Essenz noch einmal auf frische Kräuter gießt. Dann wieder einige Wochen stehen lassen. Nach dem letzten Abseihen die Essenz Braunglasflaschen kühl und gut verschlossen aufbewahren.

Verwendung der Essenzen

innerlich:
zum einnehmen 1-2 Teelöffel Essenz in einer Tasse kochendem Wasser auflösen, rührend etwas abkühlen lassen und schluckweise trinken
zum kochen/backen passen sie als Zutat für das Metall-Element

äußerlich:
als Zusatz zur Duftlampe oder in einem Raumspray 1:1 verdünnen mit Wasser
als Einreibung einen Teelöffel Essenz in 2-3 Teelöffel Körper-Öl geben, gut mischen und sofort auftragen
als Salbe 3 Teile Essenz auf 9 Teile Öl (z.B. Oliven-, Sonnenblumen-, Sesam) abmessen, zusammen erwärmen und darin 3 Teile Bienenwachs schmelzen, ca 10 min auf sehr kleiner Flamme warm halten, die Mischung noch flüssig in kleine Salbentöpfchen gießen, dicht verschließen. Trocken, kühl und dunkel aufbewahren. Haltbarkeit ungeöffnet ca 1 Jahr