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Herbst 2017

Auch wenn es sich noch nicht so anfühlt – der Herbst ist schon da! Im Vergleich zum meterwp_20141101_008ologischen Herbstanfang am 1. September und dem kalendarischen Herbstanfang am 23. September beginnt der energetische Herbstanfang schon im August.  Nach einer kurzen Übergangszeit (Dojo= Erdezeit) von Anfang bis Mitte August verändert sich die Sommer-Qualität „zerstreuend“  zu „absenkend“ im Herbst. Dies ist überall spürbar. Die Säfte in den Pflanzen steigen langsam ab. Die meisten Bäume bereiten sich darauf vor, ihr Laub abzuwerfen und Nährstoffe und auch die Grundenergie werden in den Wurzeln gespeichert. Das passiert dann meist in der zweiten Herbst-Hälfte mit den kühleren Winden und vermehrter äußerer Feuchtigkeit.
Die Gesamtdauer des Herbstes aus energetischer Sicht beträgt etwa 72 Tage: 2017 ist der Herbstanfang am 18. August, Herbstmitte am 23.September und Herbstende am 29. Oktober. Danach beginnt die Übergangszeit zum Winter. Wir Menschen sind ebenso wie Pflanzen und Tiere ein Teil der Natur und besitzen ein Energiesystem, das mit den Umweltbedingungen korrespondiert. Schon ganz früh, noch vor äußeren Veränderungen des Wetters oder des Klimas passt sich unser Körper an die Veränderungen an. Ein geübter Mediziner, der mit der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) arbeitet, kann an der veränderten Pulsqualität, an subtilen Veränderungen der Gesichtsfarbe und des Zungenbefundes die Energieumstellung  bemerken. Die Herbstzeit wird der Wandlungsphase „Metall“ mit den Funktionskreisen Lunge-Dickdarm zugeordnet. Deshalb ist im Herbst das System Lunge / Dickdarm für Therapien besonders ansprechbar, aber auch für Störungen und Krankheiten. Eine gute Maßnahme ist es deshalb, die Herbstzeit für eine Kur zu nutzen, die Lunge und Dickdarm reinigt und stabilisiert.

cropped-mushrooms-454172_960_720.jpgAnleitung dazu in diesem Blog: Die Herbstkur

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Zusammenfassung aller Rezepte

Die Liste aller Rezepte finden Sie künftig unter ->Praxis-> Rezepte. Die Rezeptinhalte sind verlinkt: ein „clic“ und das Rezept öffnet sich in einem separaten Fenster, so dass sie bequem auf die Sammlung zurück kommen. Ich wünsche alle BenutzerInnen viele neue Erkenntnisse und Gutes Gelingen! Ihre Christine Ackermann

Zusammenfassung aller Rezepte:

Meine Sammlung enthält Fünf-Elemente-Kochrezepte geordnet nach den vier Wandlungsphasen mit den zugehörigen Jahreszeiten und einer Spalte für universell anwendbare Gerichte – entsprechend der Wandlungsphase „Erde“. Die Zuordnung der einzelnen Speisen ist im Wesentlichen ihre thermische Wirkung im Körper und ihre saisonale Verfügbarkeit der Zutaten zugrunde gelegt. Meine Empfehlungen richten sich nach den typischen jahreszeitlichen Gegebenheiten: Winter kalt-trocken, Frühling frisch-feucht, usw. Wenn das Wetter von der Jahreszeit stark abweicht, sollten die Gerichte dem tatsächlichen Bedarf und Wetter angepasst werden. Einige Speisen enthalten zusätzlich Hinweise zu bestimmten Ernährungsformen wie Low Carb, Trennkost, vegan/vegetarisch u.ä. Dies ist als Leitfaden für Patienten aus meiner Praxis gedacht, für die ich aus therapeutischen Gründen eine besondere Diät verordne. Dennoch sind auch diese Rezepte für alle Menschen geeignet, die Wert auf einen gesunden Lebensstil legen.

Nach den Kochrezepten folgt eine Liste aller von mir veröffentlichten Anleitungen zur Herstellung von Mitteln zur Gesundheitspflege. Dabei werden ebenfalls frische Kräuter und Zutaten der Saison verwendet.

Holz/Frühling-Rezepte etwa von Mitte Februar – Mitte Mai: Thermik leicht erfrischend, Botschaftsgeschmack sauer
Sauerkrautsuppe
Apfel-Quark-Dessert
Zitronen-Hähnchen
Spinat-Buchweizen-Pfannkuchen mit Sprossensalat
Lauwarmer Linsensalat
Birnen-Schoko-Baiser-Torte
Fischsuppe kreolische Art
Ruccolapesto
Rharbarber-Chutney
Fastnachtsküchle
Laucheintopf mit Hackbällchen
Kresseschaumsüppchen
Vier kleine Mittagssalate
Indisch angehauchtes Frühlingsgemüse
Italienische Omelette

Feuer/Sommer-Rezepte etwa von Mitte Mai bis Mitte August: Thermik kühlend-befeuchtend, Botschaftsgeschmack bitter
Gefüllter Gemüse-Paprika in Tomatensauce
Vital-Salat
Gedünstete Scholle in Zitronen-Estragon-Sugo
Minestrone
Tarte mit Apfelrosen auf Quarkcreme
GemüseWOK mit Tofu und Sprossen
Frische Artischocken mit Kräuter-Dip
Einfache Tomaten-Suppe
Heidelbeer-Dessert
Sate-Spießchen vom Grill
Kirschstreusel
Eaton Mess
Sommer-Kekse
Feine Grüne Erbsensuppe mit Croutons
Zuccinikuchen
Feigen satt
Dinkel-tarte mit Pflaumen und Haselnusscreme
Mangold-Spaghetti
Kohlrabi-carpaccio
Lavendelkuchen

Metall/Herbst-Rezepte etwa von Mitte August bis Mitte November: Thermik leicht wärmend, Botschaftsgeschmack scharf
Pizzoccerie
Kürbis-Zitronen-Marmelade
Rosenkohlauflauf
Eingelegtes Karotten-Fenchel-Gemüse
Buchteln mit Holunder-Apfel-Kompott
Flammkuchen
Wirsing-Tofu-Wickel
Kürbisravioli mit Salbeibutter
Tomaten-Zwiebel-Eier
Apfel-Raspel-Kuchen
Seelachs mit Kräuterkruste
Rindsuppe mit Kohlrabi und Frühkartoffeln
Asiatisches Risotto mit Tofu auf Mangold
Spaghettikürbis überbacken
Hexenkuchen
Gänseeintopf mit Spätzle
Spanischer Salat
Scharfe rote-Bete-Suppe mit Süßkartoffel
Herbstgulasch vom Sattelschwein
Gutes aus Quitten
Shepard s Pie
Gefüllte Riesenchampignons
Linsensuppe mit Curry und Quittensaft

Wasser/Winter-Rezepte etwa von Mitte November bis Mitte Februar: Thermik wärmend, Botschaftsgeschmack salzig-zusammenziehend
Knusperwaffeln mit Walnuss-Sahne und Orangen
Wintergemüse mit Tofu auf pikanten Linsen
Weihnachtsschokolade
Schneeflöckchen
Grünkohl traditionell
Wachtelbohneneintopf mit Paprika
Königsberger Klößchen
Spätwinterkuchen mit Kaniwa und kandierten Früchten
Leckeres zum Jahreswechsel
Engadiner Baumnusstorte
Weihnachtliche Elchkekse
Winterlicher Eintopf mit Rosenkohl und Süßkartoffeln
Sauerkrautauflauf mit Roggenkruste
Christinen Stollen
Kesselgulasch
Apfelauflauf
Eingelegte Limetten
Wintergemüse süß-sauer
Nordischer Fischeintopf

Erde/Ganzjahres-Rezepte: Thermik ausgleichend, Botschaftsgeschmack süßlich
Morgensuppe für Melany
Cremige Gemüsesuppe
Kaffee, Tee und Kakao aus Sicht der TCM
Fünf-Elemente-Fit-Brot
Hühnersuppe für die Gesundheit
Polentakuchen mit Mandeln
Warmes Frühstück
Hexenmenü 2015
Quarkbrötchen
Frische Pasta selbstgemacht
Eier auf Gemüsebett
Marmorkuchen klassisch
Dinkel-Birnen-Suppe
Glasierte Möhrchen
Couscous Salat
Fünf-Elemente-Mischbrot

Gesundheitspflege-Rezepturen
Wermut-Wein
Stärkendes aus der Schlehe
Marienkräuter
Melissensalbe bei Lippenherpes
Sommer PUR
Ingwer-Tinktur

 

Sommer 2017 aus Sicht der TCM

 Nach der Übergangszeit Erde-Dojo beginnt die Wandlungsphase Sommer-Feuer in diesem Jahr am 17.Mai und endet am 29.Juli. Sommer, das ist für uns in Mitteleuropa Sonne, kurze Nächte, helle und meist trockene Tage,  Von vielen Menschen jedes Jahr herbeigesehnt, bringt diese Zeit auch ihre ganz speziellen Belastungen für unseren Organismus. In dieser Zeit werden Herz, Kreislauf, Dünndarm und Dreifacher Erwärmer energetisch besonders angesprochen. Hitze und Trockenheit bewirken als sinnvolle Maßnahme ein vermehrtes Schwitzen, dadurch wird unsere Haut-Oberfläche gekühlt. Gleichzeitig kann damit innere Trockenheit entstehen, die den Kreislauf belastet. Das macht wiederum Appetit auf feuchte und kühlende Speisen.
Kühlende und befeuchtende Speisen sind z.B.: Yoghurt, Quark, Orangen, Zitronen, Eis, Hibiskustee, Grüner Tee, Salat, Tomaten Gurken. Im Übermaß genossen oder bei ungünstiger Konstitution und mangelnder Ausscheidung kann dies zur Ablagerung von Feuchtigkeit und Kälte im Organismus führen. Paradox, aber wahr: warmes Wetter und entsprechende Lebensweise kann als Pathogene Energie (PE) Feuchte Kälte (FK) im Körperinneren erzeugen. Diese FK kann alle Organsysteme erreichen und blockieren, besonders den Verdauungstrakt. Akute Störungen können sein: Magendruck, Aufstoßen, Erbrechen, Durchfall. Dies ist eine erste Not-Hilfe des Organismus zur Selbstregulierung. Wärmende und beruhigende Getränke z.B. Kümmel-Fenchel-Anis-Tee und eine Wärmflasche auf dem Bauch können als schnell Linderung bringen. Bei stärkerem Krankheitsgefühl ist unbedingt Ruhe in gut gelüfteten Räumen erforderlich. Nach einer Nahrungspause kann mit Zwieback, Röstbrot, warme Gemüsesuppen und Brei aus Süßkartoffel und Möhren die Ernährung wieder aufgebaut werden.
Bei chronischen Beschwerden, z.B. mit Gewichtszunahme, Völlegefühl, mangelndem Durst und Trägheit kommt eher eine Analyse der Ernährungsgewohnheiten und eine Anpassung der Lebensmittel infrage. Immer jedoch sollte als gesundheitsfördernde Gewohnheit in jedem Jahr vom Sommer zum Herbst an eine Ausleitung der angehäuften Feuchten Kälte gedacht werden. Diese Maßnahme ist die beste Unterstützung für das Immunsystem und dient besonders als Prophylaxe vor Erkältung im Herbst/Winter. In diesem Jahr ist Übergangszeit (Erde-Zeit/Dojo) in den ersten zwei August-Wochen – nähere Infos zu Kurmöglichkeiten zum Sommerende!

Gesundheitsförderndes Verhalten und Maßnahmen für den Sommer:
– Den Magen nicht mit ausschließlich kaltem Essen abkühlen – Rohkost z.B möglichst immer zu warmen Speisen essen
– Eisgekühlte Getränke vermeiden, Eiskrem/Sorbet nur selten und wenn, dann „thermisiert“ werden (heißes Obst, Zimt, Alkohol)
– regelmäßige Einwirkung von Luft / Sonne / Wasser – individuell angepasst an Konstitution und Haut
– täglicher und ausgedehnter Aufenthalt im Freien, Bewegung, Körperübungen, Sport moderat und nicht in der Mittagshitze
– ausreichende Ruhepausen im Schatten / in luftigen Räumen, den Körper immer bedecken z.B. mit einem Laken
– der Nachtschlaf kann kürzer sein, als im Winter – entscheidend für die individuelle Schlafzeit ist der Erholungseffekt am Morgen

Na dann eine schöne entspannte Sommerzeit wünscht Ihre Heilpraktikerin Christine Ackermann