Kessel – Gulasch

Gestern war ein schöner Herbst-Abend mit stimmungsvollem Sonnenuntergang und milden Nacht-Temperaturen. Unsere Geburtstags-Nachfeier wurde spontan in den Garten verlegt . Da saß nun die Männer-Runde am Feuerchen und fußballte, politisierte, schlemmte….mit einem zünftigen Kesselgulasch – von dem ich  eigentlich hoffte, noch etwas in den nächsten Tag zu retten – Pustekuchen ! Ich kann nur empfehlen: kocht nicht nur die doppelte Menge, sondern noch etwas mehr – auch dann wird wahrscheinlich kaum etwas übrig bleiben, denn diese Mischung ist „sau“lecker.

Kesselgulasch

 

 

 

 

 

 

 

 

E   4-5 EL Bratöl                                                in einem schweren Eisentopf anwärmen

M   4-5 mittlere Zwiebeln                              in Scheiben schneiden, glasig schwitzen

E   1 kg Rindsgulasch                                      in halbdaumengroße Stücke schneiden, scharf anbraten sehr weich schmoren

E   3 große Möhren                                         würfeln, dazufügen

E   4-5 mittlere Kartoffeln                              schälen, vierteln, in feine Scheiben schneiden, dazugeben

M   je 2 Chilischoten, Knoblauchzehen    sehr fein hacken, unterrühren

W   1 1/2 – 2 l Fleischbrühe                            aufgießen, gut  durchkochen lassen bis das Gemüse gar ist

H  250 gr gehackte Tomaten                        frisch oder aus der Dose unterrühren

F   1 EL Edelsüß-Paprikapulver                   dazugeben

E   1 TL Rohrzucker                                        abschmecken

M   Pfeffer, Chili                                               vorsichtig nachwürzen, bis einen milde Schärfe entsteht

W   Salz                                                               bei Bedarf

Der Eintopf  sollte nach der Fertigstellung noch etwa eine Stunde ruhen, dann ggf noch einmal gut erhitzen. Wir reichten dazu ein kerniges Baguette und als Nachtisch unsere berühmten Muskateller-Trauben frisch von der Hauswand gepflückt.   Übrigens: alle Männer entschieden sich für ein würziges bayrisches Bier.  Rotwein würde auch toll dazu schmecken.

Dieses Gericht erfüllt alle energetischen Kriterien eines guten Herbst / Winter-Essens: das Rindfleisch wärmt und baut Yin-Substanzen auf, Kartoffeln und Möhren sind nährend- neutral.  Zwiebeln, Chili und Knoblauch wärmen und bewegen das Qi. Dies alles trägt dazu bei, die körpereigene Abwehr zu stärken, schirmt gegen äußere Kälte ab und hilft uns, zu regenerieren.

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